Kategorie-Archiv: Bewerbung

Bewerbung auf ein nicht existierendes Stelleninserat: Spontanbewerbung

“Kein passendes Stelleninserat? Reichen Sie Ihre Spontanbewerbung ein!” Solche und ähnliche Aufforderungen findet man immer mehr auf Firmenwebseiten und bei Personalvermittlern. So eine spontane Bewerbung ist gar nicht so eine schlechte Idee, denn schätzungsweise 15 % und 20 % Prozent aller Stellen werden auf diese Weise vergeben.  Es werden längst nicht immer alle offenen Stellen öffentlich gemacht. Mit einer Initiativbewerbung besteht die Chance einen solchen “versteckten” Job zu ergattern. Die Blindbewerbung, wie sie auch genannt wird, unterscheidet sich jedoch von einer Bewerbung auf ein spezifisches Stelleninserat. 

Wo möchte ich arbeiten?

Da Sie nicht auf ein Jobinserat antworten, welches Ihnen die offene Stelle verrät, sollten Sie sich als erste klar darüber werden, wo und in welcher Position Sie arbeiten möchten. Fragen Sie sich, welche Firma am besten zu Ihren Wünschen passen würde. In welcher Position habe zuletzt gearbeitet? Welche Stelle möchte ich nun? Wo können meine Fähigkeiten und Kompetenzen hervorragend gebraucht werden? Wie viel Verantwortung möchte ich übernehmen? Um eine Spontanbewerbung zu verfassen, brauchen Sie ganz konkrete Vorstellungen und Erwartungen an die Stelle, an das Unternehmen und an sich selbst.

Selbstmarketing zählt doppelt

Selbstmarketing ist bei einer Spontanbewerbung doppelt so wichtig. Denn sie möchten die Personalbeauftragten schliesslich davon überzeugen, dass Sie der Firma Vorteile bringen, obwohl nicht nach Ihnen gesucht wurde.  Dass es nicht einfach ist, sich selbst zu vermarkten, mag den meisten bekannt sein. Deshalb sollten Sie sich dafür genug Zeit nehmen.

Überlegen Sie sich, wo Ihre Stärken liegen und formulieren Sie diese so, dass sie auch wirklich als Stärken erkannt werden. Bekunden Sie Interesse am Unternehmen und dessen Produkte und erklären Sie im Motivationsschreiben, warum Sie für die Firma unverzichtbar sind. Dazu müssen Sie natürlich im Vorfeld einiges über Ihr Wunschunternehmen herausfinden.

Weniger ist mehr

Bei einer Initiativbewerbung empfiehlt es sich nicht die ganzen Unterlagen mitzusenden. Am wichtigsten ist das Motivationsschreiben. Wie schon erwähnt, müssen Sie darin Ihre Stärken verkaufen. Auch der Lebenslauf mit den für das Unternehmen relevanten Details darf nicht fehlen. Ob Sie Zeugnisse und Diplome mitsenden, hängt davon ab, wie massgebend diese für die Stelle sind. In der Regel sollten die Personalchefs bei einer spontanen Bewerbung nicht ein dickes Bündel Papier in den Händen halten müssen.

Wohin sende ich die Bewerbung?

Sie wissen, welche Firma sie anschreiben wollen und haben Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu einer perfekten Selbstvermarktung zusammengefasst? Dann ab auf die Post mit dem Dossier. Aber halt! An wen ist Ihre Bewerbung gerichtet? An eine bestimmte Person? Gut. Dann ab in den Briefkasten. An die sehr geehrten Damen und Herren? Das wird kaum erfolgreich sein. Recherchieren Sie, wer zuständig ist für die Personaleinstellung. Je nach dem können Sie Ihre Bewerbung auch direkt an die Abteilung senden, in der Sie gerne arbeiten möchten. Aber auch hier braucht es eine konkrete Ansprechperson. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Ihr Dossier vergessen geht oder abgelehnt wird.

Dran bleiben

Erhalten Sie nach einem Monat weder positives noch negatives Feedback, rufen Sie beim Unternehmen an und verlangen Sie gleich die adressierte Person. Nachfragen, gar nachhaken, zeigt, dass Ihnen die Bewerbung wirklich wichtig ist. Falls Sie am Telefon eine Absage erhalten, ist dies auch weniger schlimm als bei einer “normalen” Bewerbung. Wahrscheinlich gibt es schlicht keine freie Position. Bitten Sie den Personaler Ihre Bewerbung aufzuheben und Sie zu kontaktieren, falls eine entsprechende Stelle frei wird.

Autorin: Carole Kläy

Was bedeutet Golf und Programmieren im Lebenslauf wirklich?

Auszug aus: Francoise Hauser: “Würden Sie für mich aus dem Fenster springen? Bewerbungswahnsinn für Anfänger und Fortgeschrittene”, Herder Verlag.

Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?

Haben Sie auch hin und wieder das Gefühl, dass die Personalabteilungen und Sie irgendwie nicht dieselbe Sprache sprechen? Dass Sie in Bewerbungsgesprächen aneinander vorbeireden und nicht zueinanderfinden? Ihr Gefühl trügt Sie nicht! Die meisten Personalchefs und Headhunter bedienen sich einer Geheimsprache, die nur wenige beherrschen: Das Bewerbische. Dummerweise verfügt diese Sprache nicht über eigene Vokabeln, die sich ob ihrer fremdartigen Laute verraten könnten. Stattdessen werden hochdeutsche Worte und teils auch fremdsprachige Ausdrücke verwendet, die jedoch eine völlig andere Bedeutung tragen, ein bisschen wie die False Friends in Englischunterricht (dern Klassiker: „When do I become a sausage?“). Im Bewerberischen sind die False Friends vor allem bei den Hobbys anzutreffen, dafür aber massiv mit anderen Bedeutungen belegt!

Das steht im Lebenslauf         Bedeutung auf Klardeutsch Das sagen Sie auf Bewerberisch
Klassische Gitarre Ich spiele gerne Gitarre. Ich bin eigenbrötlerisch, unsozial und zur Teamarbeit völlig ungeeignet. Am besten bin ich als Archivar mit minimalen menschlichen Kontakten einzusetzen.
Programmieren Ich programmiere gern. Ich habe ein Körperpflegeproblem und ernähre mich ausschließlich von Pizza und Hamburgern. Allerdings können Sie sicher sein, dass ich mich nie über die Qualität der Kantine beschweren werde.
Paragliding Ich mag Adrenalin-Sportarten. Ich bin nur für Jobs geeignet, die sich mit zwei Gipsarmen bewältigen lassen und lange Ausfallzeiten vertragen.
Golf Ich spiele gerne Golf. Ich bin ein windiges Arschloch und werde spätestens in zwei Jahren auf Ihrem Posten sitzen.
karitativ im Seniorenheim tätig Ich helfe gerne. Ich bin so langweilig, dass ich ins Altenheim gehen muss, damit mir noch einer zuhört.
aktiv in der kirchlichen Jugendgruppe aktiv in der kirchlichen Jugendgruppe Ich trage gerne selbstgestrickte Pullunder und erledige in Teams ungefragt die gesamte Arbeit allein.
Fußball spielen Ich spiele gerne Fußball. Ich mag kernige Jungssachen und Männergespräche.
Lesen Ich lese gerne. Ich bin soooooo langweilig, dass ich kein Hobby habe. Natürlich lese ich nicht mal – oder zählen auch die Arztromane? –, aber irgendwas muss man ja angeben
Sprachen Ich lerne gerne Fremdsprachen. Weil ich keine der erlernten Sprachen so richtig kann, beschäftige ich mich noch immer damit.
Gaming Ich mag Computerspiele. Mit anderen Menschen … weiß nicht … da hab ich es nicht so … Morgens bin ich oft müde, weil ich nachts noch so lange spielen muss, bis ich nicht nur den goldenen Helm, sondern auch die goldenen Reifen bei Mario Cart erreicht habe
Schützenverein Ich schieße und saufe gerne im Kollektiv. Ich habe Zugang zu Waffen und kann sie auch noch bedienen. Auch unter Alkoholeinfluss. Wollen Sie mir wirklich blöd kommen? Na?
Lean Management Ich bin ein Schleimscheißer. Ich kann noch besser Bewerbisch als Sie. Ätsch!
Gitarre in einer Rockband Ich bin cool. Ich komme Montag früh noch bekifft vom Wochenende ins Büro und habe eine ungesunde Tendenz zu Whiskey und wilden Partys
Malen Ich male gerne. Ich kann nicht gut mit anderen kommunizieren und sitze am liebsten alleine an meiner Staffelei.
Engagement in einer Partei Ich bin gerne wichtig. Ich habe immer recht und bin nie festzunageln. Dafür drehe ich Ihnen das Wort im Mund herum.
Engagement in einer Umweltorganisation Ich engagiere mich für die Umwelt. Ich werde alle im Büro mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz nerven, so lange, bis unser Papier recycelt wird, der Kaffee aus biologischem Anbau stammt und alle endlich über Nacht ihre PCs ausschalten. Spätestens nach drei Wochen habe ich die perfekte Mülltrennung im Büro eingeführt.

Die Autorin:
Françoise Hauser, geb. 1967, schreibt als freie Journalistin seit vielen Jahren regelmäßig für diverse Magazine und Zeitungen wie Welt, Rheinpfalz, in Asien, Asia Bridge, Touristik Aktuell, Diners Club, zum anderen ist sie als Buchautorin tätig. Neben dem regionalen Asien-Schwerpunkt hat sie sich auch auf berufliche Themen spezialisiert.

Zeitversetzte Videointerviews – Mehr Chancen für Bewerber!

Eine neue Art des Interviews bahnt sich ihren Weg. Ob als Trainee bei der Deutschen Telekom oder als ein Teilnehmer von „Talent Meets Bertelsmann“, Bewerber werden heute immer öfter zum so genannten zeitversetzten Videointerview gebeten.

Grund genug für uns, einen näheren Blick auf diese neue Interviewmethode zu werfen. Dazu haben wir einen Experten befragt: Falko Brenner ist Diplom-Psychologe und verantwortet den Bereich Forschung & Entwicklung bei der viasto GmbH, einem jungen Berliner Unternehmen, das eine Software für zeitversetzte Videointerviews entwickelt hat.

Falko, wie seid ihr bei viasto auf die Idee mit den zeitversetzten Videointerviews gekommen, welche Idee steckt dahinter?

Noch viel zu oft werden gute Bewerber fälschlicherweise abgelehnt, weil sich Personalabteilungen an traditionellen Methoden wie der Lebenslaufanalyse oder Noten allein orientieren. Die schlechte Mathenote bewirkt dann, dass ein Kandidat dann aussortiert wird, obwohl er eigentlich geeignet wäre. Er erhält nie eine Chance, sich zu beweisen. Das frustriert – und zu Recht!

Ungeheures Talentpotenzial wird durch diese undurchdachte und unzeitgemäße Selektion einfach verschenkt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und Fachkräftemangels ist das mehr als bedenklich. Wir haben bei viasto ein Tool entwickelt, das es Unternehmen nun endlich ermöglicht, auch die vermeintlichen B- oder C-Bewerber zu kurzen, zeitversetzten Videointerviews einzuladen und somit einer viel größeren Gruppe von Bewerbern eine reelle Chance gibt, jenseits von Noten und Bewerbungsunterlagen zu überzeugen.

Motivationsschreiben war gestern. Heute können Bewerber ihre Motivation und ihre Eignung für einen Job ganz einfach direkt im selbstständig durchgeführten Videointerview unter Beweis stellen.

Ganz wichtig: Diese Videointerviews sollen das persönliche Gespräch nicht ersetzen, sondern sind zur Vorauswahl von Bewerbern gedacht, indem diese, wie gerade schon gesagt, zusätzlich zu ihren Bewerbungsunterlagen punkten können.

Die interview suite, so lautet der Name unserer Software für zeitversetzte Videointerviews, bietet nicht nur den Unternehmen ein fundiertes Bild vom Bewerber – auch Bewerber können in kurzen Video Job Previews ihre späteren Kollegen per Video kennen lernen und selbst entscheiden, ob sie das Videointerview danach dann durchführen möchten oder nicht. Das ist für uns Auswahl auf Augenhöhe. Der Bewerber ist ja kein Bittsteller.

Wie funktionieren denn die zeitversetzten Videointerviews genau?

Im Gegensatz zu etwa einem Interview per Skype sprechen Bewerber und Personaler im zeitversetzten Videointerview nicht zeitgleich miteinander. Der Personaler hinterlegt stellenbezogene Fragen in der Interviewsoftware und schickt interessanten Bewerbern eine Einladung zum Videointerview. Die Bewerber haben dann in der Regel mehrere Tage Zeit, um das Videointerview durch zu führen. Daher der Name „zeitversetzt“. Bei der Wahl des Zeitpunktes und Ortes, an dem sie das Videointerview durchführen, sind sie flexibel. Sie können es zum Beispiel am Sonntagmorgen oder Dienstagabend aufzeichnen. Gerade für berufstätige Bewerber oder jene, die sich aus dem Ausland bewerben, ist das sehr praktisch. Alles, was die Kandidaten benötigen, sind Internetverbindung, Webcam und Mikrofon, das ja meistens im PC schon integriert ist.

Hinterher können die zuständigen Personaler und oft auch die späteren Chefs aus den Abteilungen die Antwortsequenzen zeitunabhängig vom Kandidaten bewerten. Auf der Grundlage von Lebenslauf und zeitversetztem Videointerview entscheidet sich dann, welcher Kandidat zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden soll.

Was haben denn Unternehmen vom Einsatz zeitversetzter Videointerviews?

Wollen neben den Personalern auch die Verantwortlichen aus den Abteilungen schon frühzeitig einen authentischen Eindruck von den Fähigkeiten der Bewerber bekommen, kann dies leicht zu einem organisatorischen Kraftakt werden, wenn es sehr viele Bewerbungen auf eine Stelle gibt oder/und zum Beispiel verschiedene Zeitzonen ins Spiel kommen. Diesen Koordinationsaufwand kann man durch den Einsatz der zeitversetzten Videointerviews vermeiden.

Zum anderen gibt es auch einen qualitativen Mehrwert: Bewerbungsunterlagen und Lebensläufe sind oft wenig aussagekräftig. Zeitversetzte Videointerviews stellen hier eine einfache Ergänzung dar, damit Bewerber zeigen können, welche Fähigkeiten sie wirklich haben und Unternehmen einen authentischen Eindruck von ihren Bewerbern bekommen. Außerdem können durch die Kürze der Videointerviews einfach viel mehr gute Leute interviewt werden! Letztendlich treffen HR Manager also eine bessere Vorauswahl, denn sie identifizieren die für eine Stelle wirklich geeigneten Bewerber.

 Was haben Bewerber von zeitversetzten Videointerviews?

Für Bewerber ist das zeitversetzte Videointerview eine Chance, zu überzeugen! Stellen Sie sich vor, Sie bewerben sich auch Ihre Traumposition. Unglücklicherweise stehen in der Stellenanzeige aber unter „Ihr Profil“ ein zwei kleine Punkte, bei denen Sie mit Ihrem Lebenslauf nicht glänzen können, etwa wegen einer versiebten Abschlussarbeit. In vielen traditionellen Auswahlverfahren reicht dies schon aus, um als Bewerber auf dem Abgelehnt-Stapel zu landen. Hier kommen zeitversetze Videointerviews ins Spiel. Ein Lebenslauf zeigt eben einfach nicht, was wirklich in Ihnen steckt!

Zeitversetzte Videointerviews bieten Bewerbern die Möglichkeit, schon sehr früh im Bewerbungsprozess auf für die Stelle relevante Fragen zu antworten und so auch mit ihren Fähigkeiten oder Ihrer Motivation zu glänzen, und das bei gleichen Chancen für alle.

Alle Bewerber auf eine Stelle bekommen exakt die gleichen Fragen im Videointerview gestellt und haben die gleiche Bearbeitungszeit. Das bedeutet, alle haben die gleichen Chancen auf Erfolg. Jeder Bewerber wird nach denselben Kriterien bewertet, die der Personaler im Vorfeld festgelegt hat. Das können zum Beispiel Englischkenntnisse oder Motivation sein. Auf diese Weise werden Objektivität und Vergleichbarkeit garantiert, und diese beiden Aspekte sind einfach essentiell für eine faire und fundierte Personalauswahl. Das war uns bei der Entwicklung der interview suite sehr wichtig. Gerade auch in der Praxis werden diese so wichtigen Ansprüche noch zu selten konsequent umgesetzt.

Wie können sich Bewerber am besten auf ein zeitversetztes Videointerview vorbereiten? Gibt es Tipps & Tricks?

Ein zeitversetztes Videointerview funktioniert im Prinzip wie ein persönliches Vorstellungsgespräch. Man sollte eine Vorstellung davon haben, welche Anforderungen die Stelle mit sich bringt, sich vorher über das Unternehmen ausführlich informieren und ein paar Beispiele beschreiben können, wie man mit bestimmten Situationen, wie etwa mit Herausforderungen, umgehen würde. Wenn für die Stelle Spanischkenntnisse wichtig sind, sollten mit einer Frage auf Spanisch gerechnet werden.

Bevor Sie Ihr Videointerview starten, können Sie so viele Testvideos aufnehmen, wie Sie wollen. Erst wenn das Interview gestartet wird, sehen Sie die Fragen – aber keine Angst, man hat für jede Frage eine gewisse Vorbereitungszeit, ohne dass die Kamera läuft.

Auf der formalen Seite gilt auch beim zeitversetzten Videointerview der gleiche Dresscode wie beim Gespräch vor Ort, abhängig davon ob es sich um eine Stelle bei einer Bank oder einer Kreativagentur handelt. Für das Videointerview empfiehlt sich genügend Licht im Raum zu haben, Hauskater oder Mitbewohner bitten nicht zu stören, Handy auf lautlos zu schalten und einen neutralen Hintergrund zu verwenden statt eines Iron Maiden Posters – es sei denn sie bewerben sich bei einem Heavy Metal Label.

Technisch gesehen sollte man – wie auch beim Skype-Gespräch – auf eine stabile Internetverbindung achten, das Mikrofon angeschlossen und die Webcam überprüft haben. Das ist aber auch schon alles und bei den meistens Computern sowieso Standardprogamm!

Welche Unternehme setzen denn zeitversetzte Videointerviews bereits ein und für welche Positionen?

Zwar sind zeitversetzte Videointerviews noch immer ein recht junges Verfahren, doch werden sie immer häufiger eingesetzt, zum Beispiel von der Deutschen Telekom, Merck, Bertelsmann, Fujitsu, Trivago oder Telefonica. Aktuell sind zeitversetzte Videointerviews bei Positionen für Hochschulabsolventen sehr beliebt. Dies hängt unter anderen genau damit zusammen, dass Lebensläufe – wie schon erwähnt – allein keine gute Entscheidungsgrundlage dafür sind, wer zum persönlichen Vorstellungsgespräch oder Assessment Center eingeladen werden soll.

Wir haben aber auch Kunden, die ihre Fachkräfte zunehmend im Ausland suchen. Bertelsmann zum Beispiel hat für sein Talentprogramm “Talent meets Bertelsmann” über 200 Kandidaten aus ganz Europa innerhalb weniger Wochen interviewt.

Die meisten unserer Kunden nutzen die Software aber in ganz normalen Rekrutierungsprozessen, vom Praktikant bis zur Führungskraft, um einen maximal vergleichbaren, authentischen Eindruck der Kandidaten zu bekommen.  Wir rekrutieren unsere Mitarbeiter übrigens selbst mit zeitversetzten Videointerview.

Falko Brenner

Falko Brenner, Dipl.-Psych., verantwortet bei viasto den Bereich Forschung und Entwicklung. Sein Spezialgebiet sind personaldiagnostische Fragestellungen rund um das Thema Einstellungs- und Videointerviews.
www.viasto.com

 

 

Englisch im Job 1: Englisch ist nicht gleich Englisch

Im Lebenslauf sind die Englischkenntnisse als “gut” vermerkt, doch beim Vorstellungsgespräch wird klar, dass der Kandidat nur einzelne Sätze und diese auch noch mit simplen Wortschatz in der Weltsprache über die Lippen bringt. Für ein Schwätzchen mit dem Nachbarn würde es vielleicht noch reichen, doch im beruflichen Alltag ist oft mehr gefragt. Manch einer oder manch eine stolpert beim Bewerbungsgespräch über die im CV erklärten Englischkenntnisse.

Geschriebenes und gesprochenes Englisch

Wir lernen Englisch in der Schule und sind tagtäglich mit Worten und Sätzen der englischen Sprache konfrontiert. Doch was wir sehen, hören und verstehen ist meistens gesprochene Sprache oder Werbeslogangs, welche die gesprochene Sprache imitieren. Dies reicht, wie gesagt, für etwas Small Talk. Für geschäftliche Korrespondenzen kann diese Sprache aber nicht gebraucht werden. Denn, anders als in Deutsch, ist das geschriebene Englisch um ein Vielfaches formaler als das gesprochene Englisch. Es wird nicht nur  ein anderer Stil benutzt, sondern auch eine andere Wortwahl.

Das Business Englisch

Je nach Bewerbung sollte man sich einige Fragen stellen, bevor man die Englischkenntnisse als “gut” bezeichnet.

  • Weiss ich, wie man einen Brief verfasst?
  • Könnte ich eine Verhandlung für die Firma auf Englisch führen?
  • Kann ich ein Produkt verkaufen?
  • Weiss ich, wie man eine Präsentation auf Englisch hält?
  • Habe ich die nötige Praxis?

Gerade in Firmen, welche viel Geschäfte mit Ländern aus dem angelsächsische Raum betreiben, lohnt es sich mit den Sprachkenntnissen im Lebenslauf vorsichtig umzugehen. Denn die Art von Englisch, welche in geschäftlichen Verhandlungen oder Präsentationen gesprochen wird, unterscheidet sich vom “Small-Talk-Englisch”, welches in der Schule gelernt wird. Letzteres sind lediglich Grundkenntnisse. Es gelten bestimmte Formulierungen und konkrete Phrasen. Dabei reicht es allerdings nicht, die deutschen Formulierungen einfach mit englischen Wörtern zu übersetzen. Dies resultiert in plumpen und merkwürdigen Sätzen. Besser ist es, sich die wichtigsten Formulierung direkt in Englisch zu merken.

Kleine Tipps zum Business Englisch

Business Englisch erinnert in gewissen Zügen etwas an die diplomatische Ausdrucksweise. Höflichkeit ist erstes Gebot. Jemanden geradeaus zu sagen, dass er falsch liegt, passt nicht in diese Welt. Viel eher sollte man versuchen sich in einer “Ich-Botschaft” auszudrücken oder aber Sätze mit “I am sorry, but…”, “I am afraid…” oder “I agree up to…, but…” zu beginnen. Auch kritische Fragen helfen einer Aussage des Gesprächpartners zu widersprechen.

Möchte man die eigene Meinung anbringen, dienen Sätze oder mit den Modalverben “could”, “may” und “might” immer als gute Aufhänger:

  • “May I suggest that…?”
  • “If I could have a second, I would tell you…”
  • “Might I interrupt you…”

Auch wenn man die richtigen Formulierungen kennt, gibt es immer wieder Stolperfallen in der englischen Sprache. Mehr dazu gibt’s im zweiten Teil dieser Blogserie.

Autorin: Carole Kläy

Eine Runde weiter – so landet Ihre Bewerbung auf dem Ja-Stapel

Die Jobsuche kann auch frustrierend sein. Stunden in Lebenslauf und Anschreiben investiert und schon nach wenigen Tagen, erhält man eine Absage ohne individuelle Begründung. Da taucht zwangsweise die Frage auf, wie schaffe ich es zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden?

Auf ein Stelleninserat hin landen vielfach dutzende, wenn nicht hunderte Bewerbungen auf dem Tisch des Recruiters. Da kann es passieren, dass man trotz entsprechenden Erfahrungen und Qualifikationen aussortiert wird. Auf diese Aspekte sollten Sie bei der nächsten Bewerbung besonders Wert legen um aus den Unmenge von Dossiers ausgewählt zu werden.

Schreiben Sie den Text des Briefes direkt in das Email und hängen Sie Ihn nicht in den Anhang. Mails mit dem Texten wie: Sie erhalten als Anhang mein Bewerbungsschreiben und CV zu Ihrer offenen Stelle“ sollten vermieden werden, da diese den Recruiter nicht animieren den Anhang zu öffnen.

Verfassen Sie zu jeder Bewerbung ein neues Schreiben für den spezifischen Job. Recruiter merken meist auf den ersten Blick, ob Sie ein Massenbrief oder ein persönliches Schreiben in der Hand halten. Weiter sollten Sie darauf eingehen, welche Fähigkeiten Sie für die offene Stelle mitbringen. Vermeiden Sie jedoch ausschweifende Erklärungen, wie die Stelle für Ihre Karriere von Vorteil sein könnte.

Zeigen Sie Ihr Interesse mit Initiative. Wenn im Inserat nur der Nachname des Recruiters genannt wird, machen Sie sich die Mühe und googeln Sie seinen oder ihren Vornamen. Um die Aufmerksamkeit zu erlangen, können Sie auch mit der Formatierung und Stil Ihrer Bewerbung variieren. Diese sollte jedoch nicht zu auffällig sein, sondern professionell wirken.

Quelle: Guardian Careers

Autorin: Nicole Wicki

4 Details auf die Sie achten sollten, während Sie auf Ihren Interviewtermin warten

Bei einem Vorstellungsgespräch geht es nicht nur darum, ob Sie zur Firma passen, sondern auch, ob sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz wohlfühlen würden. Dies ist jedoch sehr schwierig zu beurteilen. Mit diesen vier Tipps können Sie sich einen vertieften Eindruck verschaffen.

Die Begrüssung

Der erste Eindruck sagt sehr viel über die Organisation aus. Werden Sie von der Rezeptionistin freundlich oder sogar mit dem Namen begrüsst? Kleinere Firmen haben meist keine Rezeption. Wussten Sie genau, wo hin Sie gehen mussten, oder landeten Sie in einem unpersönlichen Korridor?

 Räumlichkeiten

Machen Sie sich ein Bild von den Büroräumlichkeiten. Sind die Büros offen gestaltet oder sind die einzelnen Mitarbeitenden von einander abgeschottet? Die Unternehmenskultur spiegelt sich in der Einrichtung und der Aufteilung der Räume wieder.

Wenn Preise für Diversity, Sales Performance oder soziale Verantwortung an den Wänden hängen, können Kandidaten überprüfen, ob ihre persönlichen Werte und Ziele mit denen der Firma korrespondieren.

 Technologie

Werfen sie einen Blick auf die Computer, Beamer und andere Geräte. Sind diese auf dem neuesten Stand, wird die Unternehmung grossen Wert auf Performance starke Technologien legen und diese regelmässig erneuern.

 Mitarbeitende

Der Umgang der Mitarbeitenden untereinander ist für den Arbeitsalltag von grosser Bedeutung. Werden Sie als Aussenstehende angelächelt und freundlich gegrüsst. Ein weiteres Indiz für die Kultur ist, ob die Mitarbeitenden mit Headsets vor ihren Bildschirmen kleben oder ob zusammen geredet oder sogar gelacht wird. Achten Sie sich auch auf die Kleidung der Mitarbeitenden.

Wenn Sie in einen neutralen Warteraum geführt werden, fragen Sie ob Sie die Toilette benutzen dürfen. So sehen Sie etwas mehr von der Firma und haben vielleicht sogar die Gelegenheit einen Blick in den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden zu werfen.

Lesen Sie auch weitere Beiträge zum Thema Vorstellungsgespräch.

Quelle: money.com

Autorin: Nicole Wicki

Tipps fürs Vorstellungsgespräch – Versetzen Sie sich in die andere Seite

Recruiter wissen meist genau, wie sie Kandidaten aus der Reserve locken können und wo ihre Schwachpunkte liegen. Das liegt einerseits an ihrer jahrerlanger Erfahrung. Andererseits, weil sie auch schon auf der anderen Seite des Tisches gesessen sind und wissen, wie Jobsuchende ticken. Drehen Sie den Spiess um und versetzen Sie sich in die Rolle des Recruiters.

Es gibt unzählige Literatur für Jobsuchende, sondern auch für die Interviewer. Lesen Sie diese. So erhalten Sie eine Einsicht, nach was die Recruiter suchen und aus welchen Gründen sie gewisse Fragen stellen. Sie gewinnen so nicht nur den Recruiter für sich, weil sie seine Fragen erwartungsgemäss beantworten. Sie verschaffen sich auch einen Vorsprung gegenüber den anderen Kandidaten.

Der Recruiter merkt genau, wenn sein oder ihr Gegenüber nervös wird. In solchen Situationen wird sicherlich nachgehackt um dem Grund für die Nervosität auf den Grund zu gehen. Sie sollten sich deshalb vorgängig Gedanken über mögliche heisse Fragen machen. Die Antworten dazu üben Sie am besten wiederholt, um an Sicherheit zu gewinnen.

Übung ist ein gutes Stichwort. Üben Sie das Vorstellungsgespräch mit einem Freund oder einer Freundin. Übernehmen Sie dabei auch mal den Part des Recruiters. So können Sie sich noch tiefer in ihr Gegenüber hinein versetzen.

Lesen Sie auch, welche Fragen Sie in einem Vorstellungsgespräch unbedingt stellen sollten. Ausserdem finden Sie unter jobagent.ch unzählige offene Stellen. Da ist sicher etwas für Sie dabei.

Quelle: money careers

Autorin: Nicole Wicki

Was haben Hobbies in der Bewerbung zu suchen?

Soll ich Hobbies am Ende meines CV auflisten? Oder lass ich sie doch lieber weg? Darf ich beim Bewerbungsgespräch meine Freizeitaktivitäten erwähnen oder macht mich das uninteressant? Hobbies in einer Bewerbung zu erwähnen ist eine Gratwanderung zwischen Gewinnchance und Reinfall. Aber wie weiss man, was toppt und was floppt?

In der Regel gilt: Wenn eine Freizeitaktivität die von der Stelle erforderten Skills unterstreicht und verstärkt, hat Ihr Hobby einen Platz im CV (ansonsten behalten Sie es für sich). Allerdings gilt zu beachten, dass ein solches Interesse nicht in einem Wort am Ende des CV angehängt wird, wie z.B. „Sport“ oder „Lesen“. Solche Angaben helfen Arbeitgebern wenig und lassen den Bewerber/ die Bewerberin gewöhnlich erscheinen, anstatt hervorzuheben.

Besser: Schreiben Sie, seit wann Sie eine Aktivität ausführen. Vor allem Vereins-und Organisationszugehörigkeiten bieten so einen guten Hinweis auf Ihre Hobbies. Ein Interesse, das bereits über längere Zeit besteht, weist ausserdem auf Ausdauer und Beständigkeit hin, was Ihnen unter Umständen zu Gute kommen kann. Ebenfalls einen positiven Eindruck erwecken Sie, wenn Sie etwas Spezielles aus Ihrem Hobby gemacht haben bzw. wenn Sie dadurch Erfolge erzielt haben. Dies beweist, dass Sie zielstrebig sind und nicht gleich aufgeben.

Achtung: Vermeiden Sie aber die übergenaue Ausführung Ihrer Freizeitaktivitäten in Ihrer schriftlichen Bewerbung. Dies nimmt Ihnen den Wind aus den Segeln und Sie werden beim Bewerbungsgespräch nichts neues mehr zu erzählen wissen.

Bei einem allfälligen Interview können Sie unter Umständen mit Hobbies trumpfen, aber nur wenn diese 1. relevant für Ihre neue Stelle sind und 2. zum Unternehmen und dessen Philosophie passen. Aber auch hier gilt: An erster Stelle erwähnen Sie Ihre beruflichen Skills. Ihre Freizeitaktivitäten dienen höchstens als Unterstützung. Diskutieren Sie also nicht zu lange, was Sie in Ihrer Freizeit alles tun. Ansonsten erwecken Sie den Eindruck sich mehr für Ihre Hobbies zu interessieren als für die Arbeit.

Hobbies können also durchaus nützlich sein in einem CV oder in einem Bewerbungsgespräch. Allerdings verhalten Sie sich wie Gewürze in einem Gericht: Zu viel des Guten verdirbt die Speise. Und: Geschmäcker sind verschieden!

Tipp: Wie Sie einen Lebenslauf in kurzer Zeit und ganz einfach erstellen finden Sie hier.

Dinge, die Sie bei einem Vorstellungsgespräch fragen sollten

Wer kennt die Situation nicht? Man erscheint zu einem Bewerbungsgespräch und wird von seinem (vielleicht) zukünftigen Arbeitgeber über die berufliche Laufbahn und über Vorstellungen und Erwartungen an den Job ausgefragt. Ehe man sich versieht ist das Vorstellungsgespräch vorbei und Fragen hat vor allem der Arbeitgeber gestellt.

Allerdings hätte man selbst gerne noch die eine oder andere Frage gestellt, um noch mehr über die Stelle zu erfahren. Doch wenn es zu dem Punkt im Gespräch kommt, an dem der Kandidat oder die Kandidatin die Gelegenheit hätte seine/ihre Fragen zu stellen, bringt viele kein Wort über die Lippen. Dies meistens darum, weil die meisten Kandidaten nicht wissen, was bei einem Bewerbungsgespräch gefragt werden darf und soll.

Damit Sie bei Ihrem nächsten Vorstellungsgespräch nicht in eine wortleere Pause fallen, wenn es an Ihnen ist Fragen zu stellen, finden Sie hier 10 Fragen, die Sie bei einem Bewerbungsgespräch unbedingt fragen sollten:

  • Falls nicht bereits erwähnt: Wie würden Sie die Philosophie und die Kultur in Ihrem Unternehmen beschreiben?
  • Wie und worin unterscheidet sich Ihr Unternehmen von der Konkurrenz?
  • Wer wird mein direkter Vorgesetzter sein und ist es möglich ihn/sie kennen zu lernen?
  • Können Sie mir einige Beispielprojekte zeigen, an denen ich in dieser Position arbeiten werde?
  • Wie sieht ein typischer Arbeitstag in dieser Position aus?
  • Wie trägt diese Position zum Erfolg des Unternehmens bei?
  • Bietet Ihr Unternehmen Weiterbildungen an oder unterstützt diese?
  • Wie sieht idealerweise die Kommunikation mit und unter Ihren Mitarbeitern aus (regelmässige Meetings, Emailkonversation, etc.)?
  • In welchem Verhältnis meine Qualifikation im Vergleich zum Idealkandidaten?
  • Haben Sie irgendwelche Bedenken bezüglich meinen Qualifikationen, die Sie davon abhalten mich für diese Position auszuwählen?

Scheuen Sie sich nicht bei Ihrem nächsten Vorstellungsgespräch diese Fragen zu stellen. Sie werden dadurch einen interessierten Eindruck hinterlassen und zeigen dem Arbeitgeber, dass Sie aktiv mitdenken.

Ausgefallene und kreative Bewerbungsmethoden

Sind Sie auf Ihrer Jobsuche auf eine Stelle gestossen, die Sie brennend interessiert und für die Sie sich bewerben möchten? In diesem Beitrag stellen wir Ihnen ausgefallene Methoden vor, wie Sie auf Ihr Profil aufmerksam machen und Mitkonkurrenten hinter sich lassen. Was es dazu braucht sind Ideen und ein wenig Kreativität. Lassen Sie sich inspirieren.

Im Zeitalter der digitalen Medien und dem Aufkommen von Social Media-Kanälen wie YouTube, Facebook, Google, etc. entwickeln sich unaufhaltsam neue Möglichkeiten das Internet für den Alltag zu nutzen. Dabei spielt der Nutzer des Internets nicht mehr nur eine passive Rolle, in der er Inhalte bloss rezipiert, sondern er wird zum Kommunikator und kann seine erstellten Inhalte selbstständig verbreiten und seine persönliche Zielgruppe erreichen. Dies kommt vor allem Stellensuchenden entgegen, wenn klassische Bewerbungsformen wie Anschreiben, Bild, Lebenslauf und Zeugnisse einfach nicht  mehr zum gewünschten Erfolg führen.

Bewerbung mit Facebook

Auf den ersten Blick mag diese Form von Bewerbung absurd klingen, doch Sie wird von vereinzelten Stellensuchenden tatsächlich genutzt. Ein Nutzer auf Facebook hat zum Zweck seiner Bewerbung ein eigenes Fotoalbum erstellt und auf jedem Bild Informationen zu seiner Person dargestellt. Die Mischung aus Kreativität, Interaktivität und Professionalität verhalf ihm zum Antritt der neuen Stelle.

Bewerbung mit Video

Wenn Sie die oben genannte Bewerbungsform nicht unbedingt anspricht, versuchen Sies doch mit bewegten Bildern, zum Beispiel mit dem Videoportal YouTube. Schreiben Sie für Ihre Bewerbung Ihr eigenes Drehbuch und bringen Sie sich in Szene. Dabei sind Sie frei, doch legen Sie die inhaltlichen Schwerpunkte nach wie vor auf die relevantesten Informationen über Ihre Person in Bezug zum angeforderten Stellenprofil.

Bewerbung durchs Schaufenster

Sie werden es kaum glauben, doch in Dänemark hat sich eine Personalagentur in Anbetracht der zunehmenden Arbeitslosigkeit etwas ganz Besonderes ausgedacht. Stellensuchende, die um Hilfe bitten, werden gebeten in einem Schaufenster Platz zu nehmen. Während Stunden haben Passanten die Möglichkeit, den Stellensuchenden bei der Arbeit zu beobachten. Die Aktion zeigt Wirkung, gleich mehrere Stellensuchende konnten auf sich aufmerksam machen und wurden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.

Schaufenster
Setzen Sie sich ins Schaufenster und Sie werden angestellt (Quelle: Reputation Copenhagen).

Weitere Informationen zur Erstellung Ihrer persönlichen Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.