Kategorie-Archiv: Bewerbung

Das harte Los der Stellensuchenden – komische Fragen und lustige Situationen

Wer auf Stellensuche ist, hat immer etwas zu erzählen. Zu hauf gibt es frustierende Erlebnisse, verpatze Interviews und auch peinliche Situationen, über die im Nachhinein herzhaft gelacht werden kann.

Wenn gleich mehrere Leute aus einem Freundeskreis auf Jobsuche sind, arten die regelmässigen Treffen schon fast in Amateur-Selbsthilfegruppen aus. Es wird analysiert, wieso welche Frage gestellt wurde und was der Personaler wohl aus der Antwort schliessen wird.

Schwierige Fragen beim Vorstellungsgespräch gibt es unzählige. Die Frage nach dem Grund, wieso ein Gullideckel rund sei, ist dabei schon fast ein Klassiker. Jedoch auch klassischere Fragen, wie Lebensmotto oder welcher Satz unter seinem Mitarbeiter-des-Monats-Fotos stehen würde, lassen die Hirnzellen der Bewerber heiss laufen. Wer lässt sich schon gerne auf eine Aussage reduzieren und vor allem auf welche.

Bei einem Probearbeiten für ein Praktikum musste eine Bewerberin in zwei Zeilen den Geschmack einer Käsespezialität beschreiben. Diese konnte natürlich nicht probiert werden. Während sie diese fast unlösbare Aufgabe zu meistern versuchte, wurde sie alle paar Minuten gefragt, wie es ihr den bei der Firma gefalle und ob sie gerne hier arbeiten möchte.

Es gibt auch Vorstellungsgespräche, die fast schon in psychologische Analysen ausarten. Der Bewerber wird gefühlte tausende Mal gefragt, wie er sich gerade fühlt oder wie er sich in einer bestimmten Situation fühlen würde.

Jedoch manövrieren sich auch Recruiter manchmal in peinliche Situationen. Nach einem sehr kurzen Gespräch von zehn Minuten, war für den Interviewer klar, dass dieser Kandidat für die Stelle in Frage kommt. Er habe schliesslich eine ausgezeichnete Menschenkenntnis. Nur um anschliessend zu erzählen, wie er sich beim Vorgänger total verschätzt hatte und sein erster Eindruck gar nicht zutraf.

Ein Bewerber meldete auf dem Weg zum Interview per Telefon dem Interviewer eine Zugverspätung von 5 Minuten. Nur um dann zu erfahren, dass heute ein eher schlechter Tag für den Termin sei und der Interviewer eigentlich gar keine Zeit habe.

Auch wenn solche Situationen in dem Moment wie eine mittelschwere Katastophe erscheinen, bieten diese doch interessanten Gesprächsstoff und lehrreiche Erfahrungen. Welche unangenehmen Interviewfragen oder lustigen Momente haben Sie bei der Jobsuche erlebt?

Autorin: Nicole Wicki

 

Die Formalitäten eines CV – eine Wissenschaft für sich

„Den Lebenslauf auf englisch übersetzen“ – Dies stand ganz oben auf meiner To-do-Liste, als vor einiger Zeit die Vorbereitungen für mein Auslandstudium in vollem Gange waren. Jegliche Dokumente mussten auf englisch übersetzt werden. Der CV, so meine Vorstellung, ist auf dem neusten Stand und somit nach der Übersetzung innerhalb kürzester Zeit versandbereit. Dass dies nicht ganz so einfach ist, stellte sich nach kurzer Recherche heraus.

Selbst wenn der CV stets up-to-date gehalten wird steht jeder, der sich im Ausland für etwas bewerben will, vor der Herausforderung, den Lebenslauf komplett zu überarbeiten. Dies liegt nicht nur daran, dass der Text in eine andere Sprache übersetzt werden muss. Obwohl der Inhalt an sich gleich bleibt, muss oft viel Zeit investiert werden, um den CV an die Formalitäten des gewünschten Landes anzupassen. Selbst wenn es sich um Kleinigkeiten handelt, diese Formsachen dürfen nicht unterschätzt werden – der erste Eindruck einer Bewerbung muss stimmen. Wenn viele Bewerbungen vorliegen und den Einzelnen nur wenig Zeit zugewendet werden kann, sind Formalitäten umso wichtiger. Wenn eine Bewerbung auf den ersten Blick nicht makellos erscheint, wird sie bereits weggelegt.

CV

Beliebte Ziele für ein Praktikum, Studium, oder eine Arbeitsstelle im Ausland sind England und auch die USA, da deren Landessprache als Weltsprache gilt. Heutzutage ist es im Berufsleben ein riesiger Pluspunkt fliessend englisch zu sprechen, insbesondere bei international tätigen Unternehmen ist dies ein Muss. Es gibt mittlerweile diverse Ratgeber im Internet, welche die Kernpunkte einer erfolgreichen Bewerbung geistreich und anschaulich zu vermitteln. Sowohl die USA als auch England pflegen jedoch eigene Richtlinien beim CV, welche von jenen in der Schweiz unterschiedlich sind.

In den USA gilt es zu beachten:

  • Der Lebenslauf sollte ein bis zwei Seiten lang sein und möglichst präzise.
  • Die chronologische Aufzählung beginnt in der Gegenwart.
  • Persönliche Informationen (z.B. Nationalität, Geburtsdatum, Zivilstand oder Geschlecht) sollen nicht aufgeführt werden. Auch persönliche Interessen zu nennen ist veraltet, diese können höchstens aufgeführt werden, wenn sie speziell relevant sind für die Stelle.
  • Bei der Ausbildung sind nur Berufsbildungs- und Hochschulabschlüsse zu nennen, inklusive erworbenem Titel und Abschlussjahr.
  • Ein Foto sollte keines beigelegt werden, ausser dies wird ausdrücklich verlangt.

Meistens wird also folgendes in den Lebenslauf aufgenommen:

  • Personal details: Name, Adresse, Telefon (internationale Vorwahl nicht vergessen!), E-mail, Geburtsort
  • Practical Experience (Firma, Stellung, Zeitraum)
  • Education
  • Additional Skills
  • Interests (optional)

In Europa sind die Konventionen relativ ähnlich, trotzdem gibt es einige Unterschiede.

In England gilt es zu beachten:

  • Der Lebenslauf beginnt chronologisch in der Gegenwart und bewegt sich in die Vergangenheit.
  • Der Umfang sollte zwei, höchstens drei Seiten betragen und gut gegliedert sein.
  • Bei der Ausbildung wird neben dem Hochschul-/ Berufsbildungsabschluss oft auch die Oberstufe oder das Gymnasium aufgeführt.
  • Es kann ein (professionelles) Passfoto beigelegt werden, persönliche Angaben sind akzeptiert.
  • Der Lebenslauf wird weder datiert noch unterschrieben.

Ähnlich wie in der Schweiz besteht der Lebenslauf grundsätzlich aus folgenden Bestandteilen:

  • Personal details: Name, Adresse, Telefon (internationale Vorwahl nicht vergessen!), E-mail, Geburtsdatum, Geburtsort, Nationalität
  • Education
  • Practical Experience
  • Additional Skills
  • Interests
  • References (optional)

Obwohl es nicht eine einzige, in Stein gemeisselte Form gibt, sollten die Konventionen des jeweiligen Landes respektiert werden. Noch eine Faustregel zum Schluss: Bevor der CV versendet wird sind die Texte immer von mindestens jemandem gegenzulesen, von Vorteil einem Muttersprachler.

Autorin: Nora Schenker

Quellen: uzh.ch, karrierefuehrer.de

Neujahrsvorsatz: Den CV auf den neusten Stand bringen

Der Lebenslauf ist das Kernstück einer jeden Bewerbung und offenbart viel über den Bewerber oder die Bewerberin. Nicht selten findet sich auf der Liste der Neujahrsvorsätze das Ziel endlich den Schritt zu wagen, die momentane Arbeitsstelle zu verlassen und sich um einen neuen, aufregenderen Job zu bemühen. Um die Hemmschwelle und den Aufwand sich spontan auf ein fesselndes Inserat zu bewerben zu senken, ist es wichtig, den Lebenslauf stets auf dem neusten Stand und somit versandbereit zu haben. Besonders wenn man für längere Zeit auf derselben Stelle gearbeitet hat, kann der Lebenslauf mit der Zeit verstaubt sein und ein Update dringend nötig haben.

Drei Tipps für ein CV-Update im neuen Jahr:

1. Kurz und prägnant beeindruckt. Nicht selten fügt man dem Lebenslauf über die Jahre kontinuierlich neue Inhalte zu, anstatt die ganze Datei ganz zu überarbeiten. Den Lebenslauf möglichst kurz zu halten beweist jedoch, dass man den Fokus auf das Wichtige setzen kann. Wenn sich eine grosse Anzahl an Leuten für eine Stelle bewerben kann es von Nachteil sein, einen Lebenslauf zu haben, welcher über zwei Seiten lang ist. In wenigen Worten auf den Punkt zu bringen was man dem Arbeitnehmer zu bieten hat, zeigt gute Kommunikationsfähigkeit. Paragraphe sollten möglichst kurz gehalten und zusammenfassende Passagen weggelassen werden.

2. Den Fokus richtig setzen. Oft enthält ein Lebenslauf Punkte, welche vor zahlreichen Jahren ihren Platz darin gefunden haben. Obwohl es eine Herausforderung sein kann, jene Leistungen zu markieren und die Delete-Taste zu drücken, ist dies durchaus sinnvoll. Das Diplom für den Hotdog-ess-contest mag zwar beeindruckend sein, ist aber für die meisten Arbeitsstellen eher weniger relevant. Für jede Stelle sind zudem jeweils andere Informationen aussagend, was einen massgeschneiderten Lebenslauf sinnvoll macht.

3. Beweise liefern. Um die eigenen Fähigkeiten gut in Szene zu setzen, sollten nicht einfach so viele Leistungen wie möglich innerst kleinstem Raum aufgelistet werden. Viel aussagekräftiger ist es, sich auf die Wichtigsten zu konzentrieren und diese mit Beispielen zu untermauern. Etwa eine Illustration wie diese Fähigkeit in einem Projekt zur Geltung kam, kann vielsagend sein. Nur die wichtigsten Erfolge und diese dafür in mehr Detail zu nennen, beeindruckt in grösserem Masse.

Eine Überarbeitung des Lebenslaufs fürs neue Jahr kann sich also auszahlen, denn auch beim CV gilt die gängige Redewendung: “weniger ist mehr.”

Quellen: theguardian, usnews

Autorin: Nora Schenker

Bewerbung auf ein nicht existierendes Stelleninserat: Spontanbewerbung

“Kein passendes Stelleninserat? Reichen Sie Ihre Spontanbewerbung ein!” Solche und ähnliche Aufforderungen findet man immer mehr auf Firmenwebseiten und bei Personalvermittlern. So eine spontane Bewerbung ist gar nicht so eine schlechte Idee, denn schätzungsweise 15 % und 20 % Prozent aller Stellen werden auf diese Weise vergeben.  Es werden längst nicht immer alle offenen Stellen öffentlich gemacht. Mit einer Initiativbewerbung besteht die Chance einen solchen “versteckten” Job zu ergattern. Die Blindbewerbung, wie sie auch genannt wird, unterscheidet sich jedoch von einer Bewerbung auf ein spezifisches Stelleninserat. 

Wo möchte ich arbeiten?

Da Sie nicht auf ein Jobinserat antworten, welches Ihnen die offene Stelle verrät, sollten Sie sich als erste klar darüber werden, wo und in welcher Position Sie arbeiten möchten. Fragen Sie sich, welche Firma am besten zu Ihren Wünschen passen würde. In welcher Position habe zuletzt gearbeitet? Welche Stelle möchte ich nun? Wo können meine Fähigkeiten und Kompetenzen hervorragend gebraucht werden? Wie viel Verantwortung möchte ich übernehmen? Um eine Spontanbewerbung zu verfassen, brauchen Sie ganz konkrete Vorstellungen und Erwartungen an die Stelle, an das Unternehmen und an sich selbst.

Selbstmarketing zählt doppelt

Selbstmarketing ist bei einer Spontanbewerbung doppelt so wichtig. Denn sie möchten die Personalbeauftragten schliesslich davon überzeugen, dass Sie der Firma Vorteile bringen, obwohl nicht nach Ihnen gesucht wurde.  Dass es nicht einfach ist, sich selbst zu vermarkten, mag den meisten bekannt sein. Deshalb sollten Sie sich dafür genug Zeit nehmen.

Überlegen Sie sich, wo Ihre Stärken liegen und formulieren Sie diese so, dass sie auch wirklich als Stärken erkannt werden. Bekunden Sie Interesse am Unternehmen und dessen Produkte und erklären Sie im Motivationsschreiben, warum Sie für die Firma unverzichtbar sind. Dazu müssen Sie natürlich im Vorfeld einiges über Ihr Wunschunternehmen herausfinden.

Weniger ist mehr

Bei einer Initiativbewerbung empfiehlt es sich nicht die ganzen Unterlagen mitzusenden. Am wichtigsten ist das Motivationsschreiben. Wie schon erwähnt, müssen Sie darin Ihre Stärken verkaufen. Auch der Lebenslauf mit den für das Unternehmen relevanten Details darf nicht fehlen. Ob Sie Zeugnisse und Diplome mitsenden, hängt davon ab, wie massgebend diese für die Stelle sind. In der Regel sollten die Personalchefs bei einer spontanen Bewerbung nicht ein dickes Bündel Papier in den Händen halten müssen.

Wohin sende ich die Bewerbung?

Sie wissen, welche Firma sie anschreiben wollen und haben Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu einer perfekten Selbstvermarktung zusammengefasst? Dann ab auf die Post mit dem Dossier. Aber halt! An wen ist Ihre Bewerbung gerichtet? An eine bestimmte Person? Gut. Dann ab in den Briefkasten. An die sehr geehrten Damen und Herren? Das wird kaum erfolgreich sein. Recherchieren Sie, wer zuständig ist für die Personaleinstellung. Je nach dem können Sie Ihre Bewerbung auch direkt an die Abteilung senden, in der Sie gerne arbeiten möchten. Aber auch hier braucht es eine konkrete Ansprechperson. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Ihr Dossier vergessen geht oder abgelehnt wird.

Dran bleiben

Erhalten Sie nach einem Monat weder positives noch negatives Feedback, rufen Sie beim Unternehmen an und verlangen Sie gleich die adressierte Person. Nachfragen, gar nachhaken, zeigt, dass Ihnen die Bewerbung wirklich wichtig ist. Falls Sie am Telefon eine Absage erhalten, ist dies auch weniger schlimm als bei einer “normalen” Bewerbung. Wahrscheinlich gibt es schlicht keine freie Position. Bitten Sie den Personaler Ihre Bewerbung aufzuheben und Sie zu kontaktieren, falls eine entsprechende Stelle frei wird.

Autorin: Carole Kläy

Was bedeutet Golf und Programmieren im Lebenslauf wirklich?

Auszug aus: Francoise Hauser: “Würden Sie für mich aus dem Fenster springen? Bewerbungswahnsinn für Anfänger und Fortgeschrittene”, Herder Verlag.

Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?

Haben Sie auch hin und wieder das Gefühl, dass die Personalabteilungen und Sie irgendwie nicht dieselbe Sprache sprechen? Dass Sie in Bewerbungsgesprächen aneinander vorbeireden und nicht zueinanderfinden? Ihr Gefühl trügt Sie nicht! Die meisten Personalchefs und Headhunter bedienen sich einer Geheimsprache, die nur wenige beherrschen: Das Bewerbische. Dummerweise verfügt diese Sprache nicht über eigene Vokabeln, die sich ob ihrer fremdartigen Laute verraten könnten. Stattdessen werden hochdeutsche Worte und teils auch fremdsprachige Ausdrücke verwendet, die jedoch eine völlig andere Bedeutung tragen, ein bisschen wie die False Friends in Englischunterricht (dern Klassiker: „When do I become a sausage?“). Im Bewerberischen sind die False Friends vor allem bei den Hobbys anzutreffen, dafür aber massiv mit anderen Bedeutungen belegt!

Das steht im Lebenslauf         Bedeutung auf Klardeutsch Das sagen Sie auf Bewerberisch
Klassische Gitarre Ich spiele gerne Gitarre. Ich bin eigenbrötlerisch, unsozial und zur Teamarbeit völlig ungeeignet. Am besten bin ich als Archivar mit minimalen menschlichen Kontakten einzusetzen.
Programmieren Ich programmiere gern. Ich habe ein Körperpflegeproblem und ernähre mich ausschließlich von Pizza und Hamburgern. Allerdings können Sie sicher sein, dass ich mich nie über die Qualität der Kantine beschweren werde.
Paragliding Ich mag Adrenalin-Sportarten. Ich bin nur für Jobs geeignet, die sich mit zwei Gipsarmen bewältigen lassen und lange Ausfallzeiten vertragen.
Golf Ich spiele gerne Golf. Ich bin ein windiges Arschloch und werde spätestens in zwei Jahren auf Ihrem Posten sitzen.
karitativ im Seniorenheim tätig Ich helfe gerne. Ich bin so langweilig, dass ich ins Altenheim gehen muss, damit mir noch einer zuhört.
aktiv in der kirchlichen Jugendgruppe aktiv in der kirchlichen Jugendgruppe Ich trage gerne selbstgestrickte Pullunder und erledige in Teams ungefragt die gesamte Arbeit allein.
Fußball spielen Ich spiele gerne Fußball. Ich mag kernige Jungssachen und Männergespräche.
Lesen Ich lese gerne. Ich bin soooooo langweilig, dass ich kein Hobby habe. Natürlich lese ich nicht mal – oder zählen auch die Arztromane? –, aber irgendwas muss man ja angeben
Sprachen Ich lerne gerne Fremdsprachen. Weil ich keine der erlernten Sprachen so richtig kann, beschäftige ich mich noch immer damit.
Gaming Ich mag Computerspiele. Mit anderen Menschen … weiß nicht … da hab ich es nicht so … Morgens bin ich oft müde, weil ich nachts noch so lange spielen muss, bis ich nicht nur den goldenen Helm, sondern auch die goldenen Reifen bei Mario Cart erreicht habe
Schützenverein Ich schieße und saufe gerne im Kollektiv. Ich habe Zugang zu Waffen und kann sie auch noch bedienen. Auch unter Alkoholeinfluss. Wollen Sie mir wirklich blöd kommen? Na?
Lean Management Ich bin ein Schleimscheißer. Ich kann noch besser Bewerbisch als Sie. Ätsch!
Gitarre in einer Rockband Ich bin cool. Ich komme Montag früh noch bekifft vom Wochenende ins Büro und habe eine ungesunde Tendenz zu Whiskey und wilden Partys
Malen Ich male gerne. Ich kann nicht gut mit anderen kommunizieren und sitze am liebsten alleine an meiner Staffelei.
Engagement in einer Partei Ich bin gerne wichtig. Ich habe immer recht und bin nie festzunageln. Dafür drehe ich Ihnen das Wort im Mund herum.
Engagement in einer Umweltorganisation Ich engagiere mich für die Umwelt. Ich werde alle im Büro mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz nerven, so lange, bis unser Papier recycelt wird, der Kaffee aus biologischem Anbau stammt und alle endlich über Nacht ihre PCs ausschalten. Spätestens nach drei Wochen habe ich die perfekte Mülltrennung im Büro eingeführt.

Die Autorin:
Françoise Hauser, geb. 1967, schreibt als freie Journalistin seit vielen Jahren regelmäßig für diverse Magazine und Zeitungen wie Welt, Rheinpfalz, in Asien, Asia Bridge, Touristik Aktuell, Diners Club, zum anderen ist sie als Buchautorin tätig. Neben dem regionalen Asien-Schwerpunkt hat sie sich auch auf berufliche Themen spezialisiert.

Zeitversetzte Videointerviews – Mehr Chancen für Bewerber!

Eine neue Art des Interviews bahnt sich ihren Weg. Ob als Trainee bei der Deutschen Telekom oder als ein Teilnehmer von „Talent Meets Bertelsmann“, Bewerber werden heute immer öfter zum so genannten zeitversetzten Videointerview gebeten.

Grund genug für uns, einen näheren Blick auf diese neue Interviewmethode zu werfen. Dazu haben wir einen Experten befragt: Falko Brenner ist Diplom-Psychologe und verantwortet den Bereich Forschung & Entwicklung bei der viasto GmbH, einem jungen Berliner Unternehmen, das eine Software für zeitversetzte Videointerviews entwickelt hat.

Falko, wie seid ihr bei viasto auf die Idee mit den zeitversetzten Videointerviews gekommen, welche Idee steckt dahinter?

Noch viel zu oft werden gute Bewerber fälschlicherweise abgelehnt, weil sich Personalabteilungen an traditionellen Methoden wie der Lebenslaufanalyse oder Noten allein orientieren. Die schlechte Mathenote bewirkt dann, dass ein Kandidat dann aussortiert wird, obwohl er eigentlich geeignet wäre. Er erhält nie eine Chance, sich zu beweisen. Das frustriert – und zu Recht!

Ungeheures Talentpotenzial wird durch diese undurchdachte und unzeitgemäße Selektion einfach verschenkt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und Fachkräftemangels ist das mehr als bedenklich. Wir haben bei viasto ein Tool entwickelt, das es Unternehmen nun endlich ermöglicht, auch die vermeintlichen B- oder C-Bewerber zu kurzen, zeitversetzten Videointerviews einzuladen und somit einer viel größeren Gruppe von Bewerbern eine reelle Chance gibt, jenseits von Noten und Bewerbungsunterlagen zu überzeugen.

Motivationsschreiben war gestern. Heute können Bewerber ihre Motivation und ihre Eignung für einen Job ganz einfach direkt im selbstständig durchgeführten Videointerview unter Beweis stellen.

Ganz wichtig: Diese Videointerviews sollen das persönliche Gespräch nicht ersetzen, sondern sind zur Vorauswahl von Bewerbern gedacht, indem diese, wie gerade schon gesagt, zusätzlich zu ihren Bewerbungsunterlagen punkten können.

Die interview suite, so lautet der Name unserer Software für zeitversetzte Videointerviews, bietet nicht nur den Unternehmen ein fundiertes Bild vom Bewerber – auch Bewerber können in kurzen Video Job Previews ihre späteren Kollegen per Video kennen lernen und selbst entscheiden, ob sie das Videointerview danach dann durchführen möchten oder nicht. Das ist für uns Auswahl auf Augenhöhe. Der Bewerber ist ja kein Bittsteller.

Wie funktionieren denn die zeitversetzten Videointerviews genau?

Im Gegensatz zu etwa einem Interview per Skype sprechen Bewerber und Personaler im zeitversetzten Videointerview nicht zeitgleich miteinander. Der Personaler hinterlegt stellenbezogene Fragen in der Interviewsoftware und schickt interessanten Bewerbern eine Einladung zum Videointerview. Die Bewerber haben dann in der Regel mehrere Tage Zeit, um das Videointerview durch zu führen. Daher der Name „zeitversetzt“. Bei der Wahl des Zeitpunktes und Ortes, an dem sie das Videointerview durchführen, sind sie flexibel. Sie können es zum Beispiel am Sonntagmorgen oder Dienstagabend aufzeichnen. Gerade für berufstätige Bewerber oder jene, die sich aus dem Ausland bewerben, ist das sehr praktisch. Alles, was die Kandidaten benötigen, sind Internetverbindung, Webcam und Mikrofon, das ja meistens im PC schon integriert ist.

Hinterher können die zuständigen Personaler und oft auch die späteren Chefs aus den Abteilungen die Antwortsequenzen zeitunabhängig vom Kandidaten bewerten. Auf der Grundlage von Lebenslauf und zeitversetztem Videointerview entscheidet sich dann, welcher Kandidat zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden soll.

Was haben denn Unternehmen vom Einsatz zeitversetzter Videointerviews?

Wollen neben den Personalern auch die Verantwortlichen aus den Abteilungen schon frühzeitig einen authentischen Eindruck von den Fähigkeiten der Bewerber bekommen, kann dies leicht zu einem organisatorischen Kraftakt werden, wenn es sehr viele Bewerbungen auf eine Stelle gibt oder/und zum Beispiel verschiedene Zeitzonen ins Spiel kommen. Diesen Koordinationsaufwand kann man durch den Einsatz der zeitversetzten Videointerviews vermeiden.

Zum anderen gibt es auch einen qualitativen Mehrwert: Bewerbungsunterlagen und Lebensläufe sind oft wenig aussagekräftig. Zeitversetzte Videointerviews stellen hier eine einfache Ergänzung dar, damit Bewerber zeigen können, welche Fähigkeiten sie wirklich haben und Unternehmen einen authentischen Eindruck von ihren Bewerbern bekommen. Außerdem können durch die Kürze der Videointerviews einfach viel mehr gute Leute interviewt werden! Letztendlich treffen HR Manager also eine bessere Vorauswahl, denn sie identifizieren die für eine Stelle wirklich geeigneten Bewerber.

 Was haben Bewerber von zeitversetzten Videointerviews?

Für Bewerber ist das zeitversetzte Videointerview eine Chance, zu überzeugen! Stellen Sie sich vor, Sie bewerben sich auch Ihre Traumposition. Unglücklicherweise stehen in der Stellenanzeige aber unter „Ihr Profil“ ein zwei kleine Punkte, bei denen Sie mit Ihrem Lebenslauf nicht glänzen können, etwa wegen einer versiebten Abschlussarbeit. In vielen traditionellen Auswahlverfahren reicht dies schon aus, um als Bewerber auf dem Abgelehnt-Stapel zu landen. Hier kommen zeitversetze Videointerviews ins Spiel. Ein Lebenslauf zeigt eben einfach nicht, was wirklich in Ihnen steckt!

Zeitversetzte Videointerviews bieten Bewerbern die Möglichkeit, schon sehr früh im Bewerbungsprozess auf für die Stelle relevante Fragen zu antworten und so auch mit ihren Fähigkeiten oder Ihrer Motivation zu glänzen, und das bei gleichen Chancen für alle.

Alle Bewerber auf eine Stelle bekommen exakt die gleichen Fragen im Videointerview gestellt und haben die gleiche Bearbeitungszeit. Das bedeutet, alle haben die gleichen Chancen auf Erfolg. Jeder Bewerber wird nach denselben Kriterien bewertet, die der Personaler im Vorfeld festgelegt hat. Das können zum Beispiel Englischkenntnisse oder Motivation sein. Auf diese Weise werden Objektivität und Vergleichbarkeit garantiert, und diese beiden Aspekte sind einfach essentiell für eine faire und fundierte Personalauswahl. Das war uns bei der Entwicklung der interview suite sehr wichtig. Gerade auch in der Praxis werden diese so wichtigen Ansprüche noch zu selten konsequent umgesetzt.

Wie können sich Bewerber am besten auf ein zeitversetztes Videointerview vorbereiten? Gibt es Tipps & Tricks?

Ein zeitversetztes Videointerview funktioniert im Prinzip wie ein persönliches Vorstellungsgespräch. Man sollte eine Vorstellung davon haben, welche Anforderungen die Stelle mit sich bringt, sich vorher über das Unternehmen ausführlich informieren und ein paar Beispiele beschreiben können, wie man mit bestimmten Situationen, wie etwa mit Herausforderungen, umgehen würde. Wenn für die Stelle Spanischkenntnisse wichtig sind, sollten mit einer Frage auf Spanisch gerechnet werden.

Bevor Sie Ihr Videointerview starten, können Sie so viele Testvideos aufnehmen, wie Sie wollen. Erst wenn das Interview gestartet wird, sehen Sie die Fragen – aber keine Angst, man hat für jede Frage eine gewisse Vorbereitungszeit, ohne dass die Kamera läuft.

Auf der formalen Seite gilt auch beim zeitversetzten Videointerview der gleiche Dresscode wie beim Gespräch vor Ort, abhängig davon ob es sich um eine Stelle bei einer Bank oder einer Kreativagentur handelt. Für das Videointerview empfiehlt sich genügend Licht im Raum zu haben, Hauskater oder Mitbewohner bitten nicht zu stören, Handy auf lautlos zu schalten und einen neutralen Hintergrund zu verwenden statt eines Iron Maiden Posters – es sei denn sie bewerben sich bei einem Heavy Metal Label.

Technisch gesehen sollte man – wie auch beim Skype-Gespräch – auf eine stabile Internetverbindung achten, das Mikrofon angeschlossen und die Webcam überprüft haben. Das ist aber auch schon alles und bei den meistens Computern sowieso Standardprogamm!

Welche Unternehme setzen denn zeitversetzte Videointerviews bereits ein und für welche Positionen?

Zwar sind zeitversetzte Videointerviews noch immer ein recht junges Verfahren, doch werden sie immer häufiger eingesetzt, zum Beispiel von der Deutschen Telekom, Merck, Bertelsmann, Fujitsu, Trivago oder Telefonica. Aktuell sind zeitversetzte Videointerviews bei Positionen für Hochschulabsolventen sehr beliebt. Dies hängt unter anderen genau damit zusammen, dass Lebensläufe – wie schon erwähnt – allein keine gute Entscheidungsgrundlage dafür sind, wer zum persönlichen Vorstellungsgespräch oder Assessment Center eingeladen werden soll.

Wir haben aber auch Kunden, die ihre Fachkräfte zunehmend im Ausland suchen. Bertelsmann zum Beispiel hat für sein Talentprogramm “Talent meets Bertelsmann” über 200 Kandidaten aus ganz Europa innerhalb weniger Wochen interviewt.

Die meisten unserer Kunden nutzen die Software aber in ganz normalen Rekrutierungsprozessen, vom Praktikant bis zur Führungskraft, um einen maximal vergleichbaren, authentischen Eindruck der Kandidaten zu bekommen.  Wir rekrutieren unsere Mitarbeiter übrigens selbst mit zeitversetzten Videointerview.

Falko Brenner

Falko Brenner, Dipl.-Psych., verantwortet bei viasto den Bereich Forschung und Entwicklung. Sein Spezialgebiet sind personaldiagnostische Fragestellungen rund um das Thema Einstellungs- und Videointerviews.
www.viasto.com

 

 

Englisch im Job 1: Englisch ist nicht gleich Englisch

Im Lebenslauf sind die Englischkenntnisse als “gut” vermerkt, doch beim Vorstellungsgespräch wird klar, dass der Kandidat nur einzelne Sätze und diese auch noch mit simplen Wortschatz in der Weltsprache über die Lippen bringt. Für ein Schwätzchen mit dem Nachbarn würde es vielleicht noch reichen, doch im beruflichen Alltag ist oft mehr gefragt. Manch einer oder manch eine stolpert beim Bewerbungsgespräch über die im CV erklärten Englischkenntnisse.

Geschriebenes und gesprochenes Englisch

Wir lernen Englisch in der Schule und sind tagtäglich mit Worten und Sätzen der englischen Sprache konfrontiert. Doch was wir sehen, hören und verstehen ist meistens gesprochene Sprache oder Werbeslogangs, welche die gesprochene Sprache imitieren. Dies reicht, wie gesagt, für etwas Small Talk. Für geschäftliche Korrespondenzen kann diese Sprache aber nicht gebraucht werden. Denn, anders als in Deutsch, ist das geschriebene Englisch um ein Vielfaches formaler als das gesprochene Englisch. Es wird nicht nur  ein anderer Stil benutzt, sondern auch eine andere Wortwahl.

Das Business Englisch

Je nach Bewerbung sollte man sich einige Fragen stellen, bevor man die Englischkenntnisse als “gut” bezeichnet.

  • Weiss ich, wie man einen Brief verfasst?
  • Könnte ich eine Verhandlung für die Firma auf Englisch führen?
  • Kann ich ein Produkt verkaufen?
  • Weiss ich, wie man eine Präsentation auf Englisch hält?
  • Habe ich die nötige Praxis?

Gerade in Firmen, welche viel Geschäfte mit Ländern aus dem angelsächsische Raum betreiben, lohnt es sich mit den Sprachkenntnissen im Lebenslauf vorsichtig umzugehen. Denn die Art von Englisch, welche in geschäftlichen Verhandlungen oder Präsentationen gesprochen wird, unterscheidet sich vom “Small-Talk-Englisch”, welches in der Schule gelernt wird. Letzteres sind lediglich Grundkenntnisse. Es gelten bestimmte Formulierungen und konkrete Phrasen. Dabei reicht es allerdings nicht, die deutschen Formulierungen einfach mit englischen Wörtern zu übersetzen. Dies resultiert in plumpen und merkwürdigen Sätzen. Besser ist es, sich die wichtigsten Formulierung direkt in Englisch zu merken.

Kleine Tipps zum Business Englisch

Business Englisch erinnert in gewissen Zügen etwas an die diplomatische Ausdrucksweise. Höflichkeit ist erstes Gebot. Jemanden geradeaus zu sagen, dass er falsch liegt, passt nicht in diese Welt. Viel eher sollte man versuchen sich in einer “Ich-Botschaft” auszudrücken oder aber Sätze mit “I am sorry, but…”, “I am afraid…” oder “I agree up to…, but…” zu beginnen. Auch kritische Fragen helfen einer Aussage des Gesprächpartners zu widersprechen.

Möchte man die eigene Meinung anbringen, dienen Sätze oder mit den Modalverben “could”, “may” und “might” immer als gute Aufhänger:

  • “May I suggest that…?”
  • “If I could have a second, I would tell you…”
  • “Might I interrupt you…”

Auch wenn man die richtigen Formulierungen kennt, gibt es immer wieder Stolperfallen in der englischen Sprache. Mehr dazu gibt’s im zweiten Teil dieser Blogserie.

Autorin: Carole Kläy

Eine Runde weiter – so landet Ihre Bewerbung auf dem Ja-Stapel

Die Jobsuche kann auch frustrierend sein. Stunden in Lebenslauf und Anschreiben investiert und schon nach wenigen Tagen, erhält man eine Absage ohne individuelle Begründung. Da taucht zwangsweise die Frage auf, wie schaffe ich es zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden?

Auf ein Stelleninserat hin landen vielfach dutzende, wenn nicht hunderte Bewerbungen auf dem Tisch des Recruiters. Da kann es passieren, dass man trotz entsprechenden Erfahrungen und Qualifikationen aussortiert wird. Auf diese Aspekte sollten Sie bei der nächsten Bewerbung besonders Wert legen um aus den Unmenge von Dossiers ausgewählt zu werden.

Schreiben Sie den Text des Briefes direkt in das Email und hängen Sie Ihn nicht in den Anhang. Mails mit dem Texten wie: Sie erhalten als Anhang mein Bewerbungsschreiben und CV zu Ihrer offenen Stelle“ sollten vermieden werden, da diese den Recruiter nicht animieren den Anhang zu öffnen.

Verfassen Sie zu jeder Bewerbung ein neues Schreiben für den spezifischen Job. Recruiter merken meist auf den ersten Blick, ob Sie ein Massenbrief oder ein persönliches Schreiben in der Hand halten. Weiter sollten Sie darauf eingehen, welche Fähigkeiten Sie für die offene Stelle mitbringen. Vermeiden Sie jedoch ausschweifende Erklärungen, wie die Stelle für Ihre Karriere von Vorteil sein könnte.

Zeigen Sie Ihr Interesse mit Initiative. Wenn im Inserat nur der Nachname des Recruiters genannt wird, machen Sie sich die Mühe und googeln Sie seinen oder ihren Vornamen. Um die Aufmerksamkeit zu erlangen, können Sie auch mit der Formatierung und Stil Ihrer Bewerbung variieren. Diese sollte jedoch nicht zu auffällig sein, sondern professionell wirken.

Quelle: Guardian Careers

Autorin: Nicole Wicki

4 Details auf die Sie achten sollten, während Sie auf Ihren Interviewtermin warten

Bei einem Vorstellungsgespräch geht es nicht nur darum, ob Sie zur Firma passen, sondern auch, ob sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz wohlfühlen würden. Dies ist jedoch sehr schwierig zu beurteilen. Mit diesen vier Tipps können Sie sich einen vertieften Eindruck verschaffen.

Die Begrüssung

Der erste Eindruck sagt sehr viel über die Organisation aus. Werden Sie von der Rezeptionistin freundlich oder sogar mit dem Namen begrüsst? Kleinere Firmen haben meist keine Rezeption. Wussten Sie genau, wo hin Sie gehen mussten, oder landeten Sie in einem unpersönlichen Korridor?

 Räumlichkeiten

Machen Sie sich ein Bild von den Büroräumlichkeiten. Sind die Büros offen gestaltet oder sind die einzelnen Mitarbeitenden von einander abgeschottet? Die Unternehmenskultur spiegelt sich in der Einrichtung und der Aufteilung der Räume wieder.

Wenn Preise für Diversity, Sales Performance oder soziale Verantwortung an den Wänden hängen, können Kandidaten überprüfen, ob ihre persönlichen Werte und Ziele mit denen der Firma korrespondieren.

 Technologie

Werfen sie einen Blick auf die Computer, Beamer und andere Geräte. Sind diese auf dem neuesten Stand, wird die Unternehmung grossen Wert auf Performance starke Technologien legen und diese regelmässig erneuern.

 Mitarbeitende

Der Umgang der Mitarbeitenden untereinander ist für den Arbeitsalltag von grosser Bedeutung. Werden Sie als Aussenstehende angelächelt und freundlich gegrüsst. Ein weiteres Indiz für die Kultur ist, ob die Mitarbeitenden mit Headsets vor ihren Bildschirmen kleben oder ob zusammen geredet oder sogar gelacht wird. Achten Sie sich auch auf die Kleidung der Mitarbeitenden.

Wenn Sie in einen neutralen Warteraum geführt werden, fragen Sie ob Sie die Toilette benutzen dürfen. So sehen Sie etwas mehr von der Firma und haben vielleicht sogar die Gelegenheit einen Blick in den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden zu werfen.

Lesen Sie auch weitere Beiträge zum Thema Vorstellungsgespräch.

Quelle: money.com

Autorin: Nicole Wicki

Tipps fürs Vorstellungsgespräch – Versetzen Sie sich in die andere Seite

Recruiter wissen meist genau, wie sie Kandidaten aus der Reserve locken können und wo ihre Schwachpunkte liegen. Das liegt einerseits an ihrer jahrerlanger Erfahrung. Andererseits, weil sie auch schon auf der anderen Seite des Tisches gesessen sind und wissen, wie Jobsuchende ticken. Drehen Sie den Spiess um und versetzen Sie sich in die Rolle des Recruiters.

Es gibt unzählige Literatur für Jobsuchende, sondern auch für die Interviewer. Lesen Sie diese. So erhalten Sie eine Einsicht, nach was die Recruiter suchen und aus welchen Gründen sie gewisse Fragen stellen. Sie gewinnen so nicht nur den Recruiter für sich, weil sie seine Fragen erwartungsgemäss beantworten. Sie verschaffen sich auch einen Vorsprung gegenüber den anderen Kandidaten.

Der Recruiter merkt genau, wenn sein oder ihr Gegenüber nervös wird. In solchen Situationen wird sicherlich nachgehackt um dem Grund für die Nervosität auf den Grund zu gehen. Sie sollten sich deshalb vorgängig Gedanken über mögliche heisse Fragen machen. Die Antworten dazu üben Sie am besten wiederholt, um an Sicherheit zu gewinnen.

Übung ist ein gutes Stichwort. Üben Sie das Vorstellungsgespräch mit einem Freund oder einer Freundin. Übernehmen Sie dabei auch mal den Part des Recruiters. So können Sie sich noch tiefer in ihr Gegenüber hinein versetzen.

Lesen Sie auch, welche Fragen Sie in einem Vorstellungsgespräch unbedingt stellen sollten. Ausserdem finden Sie unter jobagent.ch unzählige offene Stellen. Da ist sicher etwas für Sie dabei.

Quelle: money careers

Autorin: Nicole Wicki