Bewerbung abgelehnt? Das sind die 6 häufigsten Gründe

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Eine Bewerbung abgelehnt zu bekommen, ist zwar frustrierend, aber dennoch Alltag auf dem Arbeitsmarkt. Viele Stellensuchende fragen sich nach einer Absage: «Was habe ich falsch gemacht?» Die gute Nachricht: In den meisten Fällen liegt es nicht an Ihnen persönlich, sondern an wiederkehrenden Faktoren im Bewerbungsprozess.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche die sechs häufigsten Gründe sind, warum Bewerbungen abgelehnt werden, und was Sie daraus für Ihre nächste Bewerbung lernen können.

1. Ihre Qualifikationen passen nicht (genug) zur Stelle

Laut einer Studie ist der mit Abstand häufigste Grund für eine Bewerbungsabsage: Die Anforderungen der Stelle stimmen nicht ausreichend mit Ihrem Profil überein. Oft sind es bestimmte Fachkenntnisse, Berufserfahrung oder spezifische Skills, die für die Position fehlen.

Tipp: Achten Sie bei jeder Bewerbung darauf, dass Sie mindestens 70–80% der Anforderungen erfüllen. So steigen Ihre Chancen deutlich. Passen Sie ausserdem Ihren Lebenslauf und Ihr Motivationsschreiben konsequent auf die jeweilige Stelle an.

Wenn Sie sich unsicher sind, zu welchen Stellen Ihr Profil wirklich passt, haben wir noch einen weiteren Tipp für Sie: Mit einer Work-ID bewerben Sie sich ganz leicht auf Stellen, die Ihnen anhand Ihrer angegebenen Skills vorgeschlagen werden – ganz ohne Lebenslauf und Motivationsschreiben.

2. Fehlerhafte oder unvollständige Bewerbungsunterlagen

Rechtschreibfehler, fehlende Dokumente oder ein unübersichtliches Layout wirken unprofessionell und führen bei starker Konkurrenz schneller zu einer Absage. Die häufigsten Fehler sind fehlende Zeugnisse oder Arbeitsbestätigungen, ein unübersichtlicher Lebenslauf, Tippfehler und falsche Firmennamen.

Tipp: Lassen Sie Ihre Bewerbung immer von einer Person gegenlesen und achten Sie auf eine strukturierte Gestaltung. Informieren Sie sich zudem im Voraus darüber, welche Unterlagen in Ihr Bewerbungsdossier gehören, damit Ihnen auch bestimmt nichts vergessen geht.

3. Unpersönliche oder standardisierte Bewerbung

Personalverantwortliche erkennen sofort, ob eine Bewerbung individuell auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Allgemeine Floskeln und austauschbare Texte vermitteln nur wenig Motivation.

Tipp: Zeigen Sie, warum genau dieses Unternehmen und diese Stelle Sie interessieren. Beziehen Sie sich dabei konkret auf Aufgaben, Werte oder Projekte und machen Sie Ihre Motivation nachvollziehbar.

4. Unklare oder unrealistische Gehaltsvorstellungen

Ein zu hoher oder schlecht begründeter Gehaltswunsch kann dazu führen, dass Ihre Bewerbung frühzeitig aussortiert wird – selbst wenn Ihr Profil fachlich überzeugt.

Tipp: Nutzen Sie einen Lohnrechner, um sich vorab über marktübliche Löhne in Ihrer Branche und Region zu informieren. Nennen Sie eine realistische Bandbreite und begründen Sie Ihre Gehaltsvorstellung mit Ihrer Erfahrung und Qualifikation.

5. Fehlende Vorbereitung im Vorstellungsgespräch

Viele Bewerbungen scheitern im Bewerbungsgespräch an mangelnder Vorbereitung. Unsichere Antworten, fehlendes Wissen über das Unternehmen oder unklare berufliche Ziele hinterlassen keinen guten Eindruck.

Tipp: Bereiten Sie sich intensiv vor. Informieren Sie sich über das Unternehmen, analysieren Sie die Stelle und überlegen Sie sich konkrete Beispiele aus Ihrer bisherigen Berufserfahrung.

6. Gründe ausserhalb Ihres Einflusses

Nicht jede Absage hängt mit Fehlern in Ihrer Bewerbung oder mangelnder Qualifikation zusammen. Vielleicht befindet sich das Unternehmen schon im finalen Prozess mit anderen Kandidat:innen und nimmt gar keine Bewerbungen mehr mit auf. In anderen Fällen wurde die Stelle vielleicht intern besetzt oder das Budget wurde kurzfristig geändert. Auch automatisierte Bewerbungsfilter führen häufig zu enttäuschenden Rückmeldungen, die ausserhalb Ihres Einflusses liegen.

Eine solche Absage sagt nichts über Ihre fachliche Kompetenz oder Ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt aus. Oft handelt es sich um eine Vergleichsentscheidung, bei der kleine Unterschiede den Ausschlag geben.

Wichtig ist: Nicht jede Absage liegt in Ihrer Schuld. Konzentrieren Sie sich daher auf die Punkte, die Sie wirklich beeinflussen können.

Bewerbungsabsagen sind kein Rückschlag, sondern Feedback

Eine Absage auf Ihre Bewerbung ist zwar enttäuschend, kann aber eine wertvolle Lernchance sein. Analysieren Sie Ihre Unterlagen, holen Sie, wenn möglich, Feedback ein und optimieren Sie Ihre nächsten Bewerbungen gezielt. Bleiben Sie dran, denn der passende Job kommt oft schneller als gedacht. Aber Achtung: Nicht nur im Bewerbungsprozess passieren immer wieder dieselben Fehler. Lernen Sie jetzt, wie Sie schon bei der Jobsuche zehn typische Fehler vermeiden können.

Sind Sie noch auf der Suche nach dem perfekten Job? Dann durchstöbern Sie doch gleich jetzt alle offenen Stellen in der Schweiz.