Berufsbegleitend weiterbilden: So nutzen Sie Ihre Zeit effizient

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Beruf, Alltag, Bewerbungen, vielleicht noch Familie oder Pendelzeit: Viele Menschen möchten sich weiterbilden, wissen aber nicht, wie sie das zeitlich schaffen sollen. Gleichzeitig ist Weiterbildung in der Schweiz fest im Berufsleben verankert.

Laut SBFI haben bereits 2021 45% der ständigen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 75 Jahren in den letzten 12 Monaten mindestens eine Weiterbildung besucht. Berufsbegleitend zu lernen scheint also längst kein Sonderfall mehr zu sein, sondern für viele ein realistischer Weg, um beruflich vorwärtszukommen.

Ein wichtiger Punkt, den viele aber vergessen: Planen Sie Ihre Weiterbildung nicht nur nach Titel oder Abschluss, sondern nach den Skills, die Ihnen wirklich noch fehlen. Wer weiss, welche Skills für den nächsten Wunschjob gefragt sind, kann deutlich effizienter lernen und investiert Zeit dort, wo sie den grössten Effekt hat.

Starten Sie mit einem klaren Ziel

Bevor Sie einen Kurs buchen, sollten Sie sich zwei Fragen stellen: Welchen Job möchten Sie erreichen? Und welche Skills fehlen Ihnen dafür noch? Viele Weiterbildungen scheitern nicht an der Motivation, sondern an einem unklaren Ziel. Wenn Sie nur «mehr machen» wollen, verlieren Sie schnell Zeit. Wenn Sie hingegen an bestimmten Kompetenzen arbeiten wollen, fällt die Auswahl viel leichter.

Rechnen Sie mit echtem Zeitbudget

Der grösste Fehler ist eine unrealistische Planung. Reservieren Sie fixe Lernfenster in Ihrer Woche. Oft reichen schon drei bis vier klar definierte Einheiten pro Woche. Entscheidend ist nicht, jeden Tag stundenlang zu lernen, sondern regelmässig dranzubleiben. Kleine, planbare Schritte sind im Berufsalltag meist wirksamer als seltene Marathon-Sessions.

Lernen Sie nah an Ihrem Berufsalltag

Effizient wird Ihre Weiterbildung dann, wenn Sie Gelerntes direkt anwenden können. Wählen Sie deshalb ein Weiterbildungsformat, das zu Ihrem Alltag passt: kurze Module, Online-Lerneinheiten, hybride Angebote oder kompakte Lehrgänge. Berufsbegleitende Weiterbildung bedeutet in der Schweiz gerade deshalb oft, dass Lernen und Arbeiten eng miteinander verbunden sind.

Denken Sie in Skills statt nur in Abschlüssen

Ein Titel kann hilfreich sein. Für Ihre Laufbahn ist aber oft entscheidend, was Sie konkret können. Skills-basierte Weiterbildung setzt genau dort an: Sie bauen genau die Fähigkeiten auf, die für Ihren nächsten Karriereschritt zählen. Das spart Zeit, weil Sie nicht breit und unspezifisch lernen, sondern passend zu Ihrem Wunschjob. Gerade in einem dynamischen Arbeitsmarkt ist das ein grosser Vorteil.

Nutzen Sie digitale Tools für die Auswahl

Wenn Sie nicht wissen, welche Weiterbildung wirklich zu Ihnen passt, beginnt oft die mühsame Suche durch unzählige Angebote. Hier kann eine Work-ID besonders hilfreich sein. Mit «Workly» bietet sie ein effizientes Feature für Skills-basierte Weiterbildungen: Sie fragen den Chatbot nach Aus- oder Weiterbildungen und erhalten basierend auf Ihrem Skills-Profil Empfehlungen, welche Skills Ihnen noch fehlen, und entsprechende Vorschläge, wie Sie sich diese aneignen können. So suchen Sie nicht einfach nach irgendeinem Lehrgang, sondern nach dem nächsten sinnvollen Schritt für Ihr Profil.

Effizient zum Karriereziel

Berufsbegleitend weiterbilden funktioniert dann gut, wenn Sie nicht nur Zeit investieren, sondern Ihre Zeit effektiv einsetzen. Klare Ziele, realistische Lernfenster und ein Fokus auf konkrete Skills machen den Unterschied. Genau deshalb wird Skills-basierte Weiterbildung immer wichtiger: Sie lernen nicht auf Vorrat, sondern für den Job, den Sie wirklich wollen.

Wollen Sie schon lange eine Weiterbildung beginnen, zögern den Start aber immer wieder hinaus? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Prokrastination besiegen.

Bei uns finden Sie ausserdem alle aktuell offenen Stellen der Schweiz. Vielleicht ist auch Ihr Wunschjob dabei?