Jobradar 2. Quartal 2026 – So entwickelt sich der Schweizer Arbeitsmarkt

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Die neueste Ausgabe des Schweizer Jobradars ist da! Die x28 AG erfasst mit ihren spezialisierten Webcrawlern sämtliche Stellenanzeigen direkt auf den Websites von Schweizer Arbeitgebern und Personaldienstleistern und wertet diese aus. Die daraus resultierenden Arbeitsmarktdaten bieten einen tiefen Einblick in die aktuelle Lage auf dem Stellenmarkt: Wo gibt es die meisten offenen Stellen? Welche Branchen suchen aktiv Mitarbeitende? Und welche Unternehmen bauen ihr Stellenangebot derzeit besonders aus?

Der Schweizer Stellenmarkt in Zahlen

Das 2. Quartal 2026 verzeichnete insgesamt einen leichten Rückgang an Stellenanzeigen gegenüber des 1. Quartals 2026.

Von den insgesamt etwa 250’000 Stellenanzeigen richteten sich 12’418 an Führungskräfte. Auch hier zeigt sich gegenüber dem Vorquartal ein leichter Rückgang: Im 1. Quartal waren es noch 12’932 Führungspositionen. Der Schweizer Arbeitsmarkt bleibt auch für Personen mit Führungsverantwortung in Bewegung.

Ein Blick auf die Herkunft der Stellenanzeigen zeigt zudem, dass 128’420 Inserate direkt von Arbeitgebern ausgeschrieben wurden. Weitere 117’159 Stellenanzeigen stammen von Personaldienstleistern und Recruiting-Unternehmen. Beide Werte liegen etwas unter dem Vorquartal: Im 1. Quartal wurden 130’993 Arbeitgeberinserate und 120’410 Inserate von Personaldienstleistern erfasst. Für Stellensuchende bedeutet das weiterhin: Es lohnt sich, bei der Jobsuche beide Wege im Blick zu behalten. Wer sowohl Arbeitgeber als auch Personaldienstleister berücksichtigt, erhöht die Chancen, passende Stellenangebote zu finden.

Top-Kantone: Hier gibt es aktuell die meisten Jobs

Im 2. Quartal 2026 wurden in der Schweiz besonders viele ausgeschriebene Stellenanzeigen in den grossen Wirtschaftskantonen gezählt. An der Spitze lagen:

  1. Zürich mit 50’188
  2. Bern mit 29’267
  3. und Aargau mit 22’842 offenen Stellen.

Während die ausgeschriebenen Stellenanzeigen in Zürich und Bern gegenüber dem 1. Quartal leicht zurückgingen, konnte der Aargau sogar etwas zulegen.

Ebenfalls hohe Werte verzeichnen Luzern mit 18’305, St. Gallen mit 17’347 und der Thurgau mit 9’596 ausgeschriebenen Stellen. Die Stellenanzeigen im Kanton Luzern blieben im Vergleich zum Vorquartal nahezu stabil, während die Kantone St. Gallen und Thurgau etwas tiefere Werte aufweisen.

Auch in den Kantonen Waadt (9’283), Solothurn (8’652), Basel-Landschaft (7’798) und Zug (7’332) zeigt sich weiterhin eine starke Nachfrage nach Arbeitskräften. In kleineren Kantonen wie Jura (1’174), Appenzell Innerrhoden (1’229), Uri (1’616) oder Glarus (1’841) fällt die Zahl offener Stellen naturgemäss tiefer aus. Die Anzahl ausgeschriebener Stellenanzeigen in einzelnen – auf die Anzahl Ausschreibungen betrachtet – kleineren Kantonen entwickelten sich dennoch positiv: So lagen beispielsweise Jura, Freiburg und Wallis im 2. Quartal leicht über den Werten des Vorquartals.

Top-Branchen: Wo im 2. Quartal 2026 besonders viele Stellen ausgeschrieben wurden

Die folgenden Branchen verzeichneten im 2. Quartal 2026 die meisten Stellenanzeigen und prägen damit den Schweizer Arbeitsmarkt besonders stark:

1. Gesundheitswesen: 16’026 Stellenanzeigen

Das Gesundheitswesen steht im Branchenvergleich weiterhin an erster Stelle. Gegenüber dem 1. Quartal 2026 ist die Zahl der Stellenanzeigen sogar gestiegen: Anfang Jahr wurden noch 15’449 Inserate erfasst.

2. Baugewerbe: 12’852 Stellenanzeigen

Das Baugewerbe bleibt eine der stärksten Branchen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Der Wert liegt zwar leicht unter dem Vorquartal, die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt aber hoch.

3. Detailhandel: 9’378 Stellenanzeigen

Auch der Detailhandel gehört weiterhin zu den Branchen mit den meisten offenen Stellen. Im Vergleich zum 1. Quartal 2026 ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen jedoch zurückgegangen.

4. Gastronomie und Hotellerie: 8’457 Stellenanzeigen

Die Gastronomie und Hotellerie bleibt ebenfalls stark vertreten. Auch hier lagen die Zahlen im Vorquartal noch höher.

5. Öffentliche Verwaltung: 7’342 Stellenanzeigen

In der öffentlichen Verwaltung wurden im 2. Quartal 2026 ebenfalls viele Stellen ausgeschrieben. Gegenüber dem 1. Quartal zeigt sich jedoch ein Rückgang.

6. Weitere starke Branchen

Dahinter folgen Architektur und Planung mit 5’749, Informatik mit 5’632, Bildung mit 5’171 sowie das Sozialwesen mit 5’050 Stellenanzeigen. Auffällig ist dabei: Architektur und Planung konnte im Vergleich zum 1. Quartal zulegen, während die Informatik praktisch stabil blieb.

Die Zahlen zeigen, dass sich die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin sehr unterschiedlich auf Branchen verteilt. Besonders stark vertreten sind neben dem Gesundheitswesen und dem Bau auch dienstleistungsnahe, öffentliche und technische Berufsfelder. Für Stellensuchende lohnt es sich deshalb, nicht nur nach bekannten Jobtiteln zu suchen, sondern auch verwandte Branchen und Tätigkeitsbereiche in die Jobsuche einzubeziehen.

Wenn Sie die Entwicklungen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt laufend mitverfolgen möchten, finden Sie weitere Informationen in der aktuellen Ausgabe des x28 Jobradars.

Noch mehr Einblicke mit der Pro-Version des Jobradars

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Zusätzlich zeigt die Pro-Version die 25 Berufe mit den meisten Stellenanzeigen und die 15 Arbeitgeber mit dem grössten Wachstum. Dadurch wird sichtbar, welche Tätigkeiten besonders gefragt sind und welche Unternehmen ihr Stellenangebot aktuell besonders stark aus- oder abbauen.

In der aktuellen Ausgabe steht ausserdem die Branche Pharma und Chemie im Fokus. Der Deep Dive zeigt unter anderem, wie sich die Anzahl Stellenanzeigen in dieser Branche im Quartalsvergleich entwickelt hat, welche Arbeitgeber besonders viele Stellen ausschreiben und welche Skills in Pharma- und Chemieberufen aktuell besonders häufig gesucht werden.

Damit bietet die Pro-Version wertvolle Zusatzinformationen für alle, die den Schweizer Arbeitsmarkt noch genauer verstehen möchten, sei es für die eigene berufliche Orientierung, für Branchenvergleiche oder für fundierte Entscheidungen rund um Karriere und Weiterbildung.

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