Mut zur Lücke – Warum Lücken im Lebenslauf nicht das Ende der Welt sein müssen

17. Mai 2013

Lückenlose Panik im Vorstellungsgespräch

„Wie ich sehe haben Sie dort im April aufgehört, und Ihren nächsten Job haben Sie dann im August angefangen – was haben Sie denn in der Zwischenzeit gemacht?”

Diese Frage kann in vielen Fällen das Ende des Erfolgs im Vorstellungsgespräch bedeuten, denn oftmals kommt der Bewerber dabei ins Stocken und wirkt dadurch verunsichert. Sofort beginnt das Hirn des Gesprächspartners mit der Ursachenanalyse: Warum die Nervosität? Was hat der Bewerber bloß zu verbergen? Verschweigt er mir am Ende etwas Wichtiges?

Bewerber scheinen große Probleme mit dieser Situation zu haben, was regelmäßig zu unnötiger Panik führen kann (“Was wenn ich nun danach gefragt werde…?”). Von Anfang an ist damit das nötige Selbstvertrauen nicht vorhanden. Selbst wenn die Lücke gar nicht zur Sprache kommt, kann das Job-Interview daran scheitern. Dabei gibt es eine sehr einfache Lösung für dieses Problem: Ehrlichkeit und Offenheit!

Warum eigentlich nicht?

Damit eine kleine Lücke nicht zur Karriere-Blockade mutieren kann, sollte man sich als Bewerber einmal folgendes fragen: Wann ist eine Lücke im Lebenslauf eigentlich ein Problem? Antwort: Wenn es keine sinnvolle Erklärung dafür gibt! Denn solange ein Zeitraum zwischen zwei Jobs erklärt werden kann, und die Erklärung akzeptabel ist, sollte sich kein Unternehmen daran stören.

Fangen wir also mit dem einfacheren Teil an: Welche Erklärungen sind akzeptabel?

  • Auszeit: Es sollte jedem Menschen erlaubt sein, vor dem Antritt eines neuen Jobs einmal Luft zu holen. Es ist auch wichtig, sich um andere Dinge in seinem Leben zu kümmern, welche Aufmerksamkeit verdienen. Zu oft wird vergessen, dass das Leben (hoffentlich) nicht nur aus Arbeit besteht.
  • Lange Reise: Die eine Reise, die man schon seit Jahren im Hinterkopf hatte, die aber leider 6-8 Wochen dauert – wann kann man diesen Traum besser verwirklichen als zwischen zwei Jobs?
  • Fortbildung: Im nächsten Job benötigten Sie Fähigkeiten, welche Sie bisher noch nicht erlernen konnten. Also haben Sie sich entschlossen, diese vor Antritt des neuen Jobs zumindest grundlegend zu erlernen, damit Sie einen besseren Start hinlegen konnten.
  • Familiäre Gründe: Hierzu gehören sowohl Familienzuwachs als auch die Betreuung eines Angehörigen im Krankheitsfall.

Das schlimmste Fazit, welches ein Personaler aus einer dieser Aussagen ziehen könnte, ist, dass Sie ein Mensch sind, der nicht von Geburt an alle Fähigkeiten beherrscht und daher sich konstant weiterbildet, und dass Sie hin und wieder etwas anderes tun außer arbeiten. Somit sollten Begründungen wie diese kein Hindernis darstellen. Anders formuliert: Möchten Sie bei einem Unternehmen arbeiten, welches solche Dinge problematisch sieht?

Wie male ich ein Loch?

Die schwierigere Frage ist jetzt: Wie beschreiben Sie die Lücke am Besten im Lebenslauf, um den richtigen Eindruck zu erwecken?
Einige Themen lassen sich leicht beschreiben – eine Weltreise zum Beispiel bedarf keiner gesonderten Erklärung. Mit einer längeren Erkrankung sieht es dagegen schon anders aus. Letztere lässt sich leichter im direkten Gespräch erklären, und somit sollte die Beschreibung im Lebenslauf eher kurz gehalten werden – allein schon aus Gründen der Privatsphäre.

Generell gilt: War die Pause nicht zwingend notwendig, also z.B. nicht krankheitsbedingt, dann sollte sie der beruflichen und / oder persönlichen Weiterentwicklung gedient haben. Zwei Monate Strand und Cocktail-Bar klingen nicht besonders positiv; ein Sprachkurs oder eine kulturelle Bildungsreise dagegen schon.

Die goldene Regel

Bleiben Sie bei den Fakten absolut korrekt, und achten Sie bei der Darstellung auf die für Ihre Karriere positiven Aspekte – So werden Sie in Zukunft selbstsicher mit Lücken in Ihrem Lebenslauf umgehen und sich erfolgreich bewerben können!

Quelle: www.adzuna.de

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Wie weiter nach einer Kündigung?

11. Mai 2013

Eine Kündigung kann uns heute alle treffen! Wer glaubt, dass nur unqualifizierten Arbeitnehmenden gekündigt wird, liegt falsch. Wichtig ist, dass Sie nach Erhalt der Kündigung richtig handeln. Holen Sie sich die folgende Checkliste und lesen Sie, was bei einer Kündigung zu tun ist: >>>

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Englisch als „MUST“ im Berufsleben – kein Problem dank Sprachaufenthalt!

6. Mai 2013

infograph EPI Income Capita

Ich kann mich noch gut an die erste Englischvorlesung in meinem Betriebswirtschaftsstudium erinnern. Der Professor begann mit der Aussage: „Englisch ist keine Fremdsprache!“ Erst durch die Selbstverständlichkeit von verhandlungssicherem Englisch im Berufsalltag wurde mir klar, wie wahr die Aussage meines Englischprofessors war und da half ich mit einem mehrmonatigen Sprachaufenthalt in den USA nach.

Es gibt eine eindeutige Korrelation zwischen dem Durchschnittsgehalt einer Bevölkerung und dem durchschnittlichen Englischniveau. (siehe Grafik) Je besser die Englischkenntnisse sind, desto höher ist das Einkommen. Dies erklärt sich primär durch unsere globalisierte, Märkte – egal in welcher Branche, ob  Konsumgüter, Lebensmittel oder Dienstleistung, um die Interaktion mit dem Ausland kommt praktisch niemand mehr herum und Länder welche besonders viel exportieren, dh besonders viel mit dem Ausland agieren, sind bekannter Massen starke Wirtschaftsnationen. Insofern stellt sich die Frage ob man Englisch im Berufsleben braucht gar nicht mehr. Die Frage ist viel eher wie man es schafft ein adäquates Level in Englisch neben einer beruflichen Verpflichtungen zu erreichen! Genau hier kommt ein Sprachaufenthalt ins Spiel, denn insbesondere als Berufstätiger ist man zeitlich limitiert und braucht einen möglichst raschen  Lernerfolg. Genau diese Parameter liefert ein Sprachaufenthalt, wie ich dies aus meiner eigenen Erfahrung in Chicago berichten kann. Der Trick an der Sache ist, dass man in nur ein paar Wochen wesentlich mehr erreichen kann als in einem wöchentlichen Abendkurs der Monate dauert. Grund hierfür ist schlichtweg die intensive Auseinandersetzung mit der Sprache – 24 Stunden, 7 Tage die Woche ist man als Teilnehmer von der Sprache umgeben und konzentriert bei der Sache. Essentiell ist natürlich auch die Wahl der Sprachschule. EF Education First zum Beispiel bietet Sprachkurse mit akademischen Wahlfächern, deren Didaktik eigens für das Unternehmen gemeinsam mit der University of Cambridge ESOL entwickelt wurde. So hat man bei einem EF Sprachaufenthalt unter anderem multimediale Klassen mit dem iPad, spezielle Business-Wahlfächer und automatisch ein Abschlussdiplom von EF und University of Cambridge ESOL (EFCELT Test).

Mit etwas Glück zahlt der Arbeitgeber den Sprachaufenthalt oder zumindest einen Teil – fragen lohnt sich!

Quelle: www.ef-swiss.ch

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Stressmanagement-Strategien für den Alltag

30. April 2013

Im letzten Blog haben wir Sie erstmals mit dem Begriff Stressmanagement am Arbeitsplatz vertraut gemacht. Nun geht es darum Strategien zu entwickeln, wie sie erdrückende und anstrengende Situationen ohne mentale Erschöpfung meistern.

Stressmanagement-Strategie I: Vermeiden Sie unnötigen Stress

Nicht jeder Stress kann vermieden werden und es ist auch nicht gesund Situationen zu ignorieren, die Ihre Aufmerksamkeit benötigt. Sie werden überrascht sein, wieviel Stress Sie in Ihrem Leben eliminieren können.

  • Lernen “Nein” zu sagen
    Kennen Sie Ihre Grenzen und bleiben Sie diesen treu. Nehmen Sie im beruflichen oder privaten Leben nicht mehr Aufgaben an, als Sie zu erledigen im Stande sind.
  • Personen meiden, die Sie stressen
    Wenn Sie jemand in einer Beziehung unaufhörlich stresst, vermeiden oder beschränken Sie den Kontakt.
  • Kontrollieren Sie Ihr Umfeld
    Wenn Sie die Abendnachrichten belasten, schalten Sie den TV aus. Wenn Sie Ihre Nerven im Verkehr verlieren, nehmen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder wenn Sie nicht gerne einkaufen, bestellen Sie online.
  • Vermeiden Sie problematische Themen
    Wenn Sie sich über politische und religiöse Themen aufregen, streichen Sie sie von Ihrer Konversationsliste. Interessieren Sie sich für neue Themen.
  • Aufgabenliste kürzen
    Analysieren Sie Ihre Agenda, Verantwortungen und tägliche Aufgaben. Teilen Sie diese in dringliche und weniger dringliche Aufgaben. Erledigen Sie zeitnahe Aufgaben gleich und kümmern Sie sich erst dann um die wichtigeren Dinge.

Stressmanagement-Strategie II: Ändern Sie die Situation

Wenn Sie Stress nicht vermeiden können, dann ändern Sie einfach die Situation. Finden Sie heraus, wie Sie Dinge ändern können, damit das Problem in Zukunft nicht mehr auftaucht. In den meisten Fällen sollten Sie dazu Ihre Kommunikation und Ihr Vorgehen im Alltag ändern.

  • Äussern Sie Ihre Gefühle und stauen Sie sich nicht.
    Wenn Sie jemand oder etwas stört, dann kommunizieren Sie dies auf kommunikativem Weg. Wenn Sie dies nicht tun, werden sich die Probleme stauen und das Fass droht zu überlaufen.
  • Kompromisse eingehen.
    Wenn Sie jemanden oder etwas ändern möchten, müssen auch Sie sich ändern. Finden Sie einen Mittelweg, der für beide Seiten stimmt.
  • Setzen Sie sich durch
    Sitzen Sie in Ihrem Leben nicht auf dem Rücksitz, sondern gehen Sie Probleme an und tun Sie was dagegen. Priorisieren Sie Ihre eigenen Aufgaben und denken Sie für einmal an sich.
  • Zeitmanagement
    Wenn Sie Ihre Zeit nicht einteilen können, wird das mehr und mehr Stress verursachen. Wenig Zeit lässt Sie ungenau und überhastet arbeiten. Geplante Zeit gibt Ihnen mehr Kontrolle über Ihre Stresssituationen.

Stressmanagement-Strategie III: Sich an den Stress anpassen

Wenn Sie die den Stressor nicht ändern können, dann ändern Sie sich selbst. Sie können sich an Stress anpassen, wenn Sie Ihre persönlichen Erwartungen und Gewohnheiten umkrempeln.

  • Ändern Sie Ihre Ansichten
    Betrachten Sie in stressvollen Situationen die positiven Aspekte. Stehen Sie beispielsweise länger im Stau, nutzen Sie die Gelegenhet um sich zu entspannen oder Ihren Lieblingsradiosender zu hören.
  • Auf das Positive fokussieren
    Wenn Sie Stress förmlich herunterzieht, halten Sie einen kurzen Moment inne und denken Sie an die positiven Dinge in Ihrem Leben.
  • Korrigieren Sie Ihre Standarts
    Perfektionismus ist zwar eine gute Eigenschaft, doch ist dieser meistens auch für Ihre Stresssituationen verantwortlich. Setzen Sie sich und anderen realistische Ziele und Standarts. Geben Sie sich auch mal mit einem “Gut” zufrieden.
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Stress am Arbeitsplatz – So kontrollieren Sie sich selbst

24. April 2013

Fühlen Sie sich gestresst und haben das Gefühl, dass dieser einfach nicht aufhört und nur noch schlimmer wird? Strömen Rechnungen unaufhaltsam ins Haus? Oder werden Sie von beruflichen und familiären Verpflichtungen erdrückt? Malen Sie nicht gleich den Teufel an die Wand, sie haben mehr Kontrolle über ihre Stresssituationen als Sie sich denken können. Mit der richtigen Strategie, dem Stressmanagement, wirken Sie mentaler Erschöpfung entgegen. Wir geben Ihnen Tipps.

Stressquellen

Stressmanagement beginnt mit der Identifizierung Ihrer Stressquellen. Dies ist zu Beginn ein schweres Unterfangen, da Ihre wahren Quellen nicht immer offensichtlich sind. Sie machen es sich zu einfach, wenn Sie die Gründe für Ihre Stressgefühle, -Gedanken und –Verhalten in der Situation selbst hinterfragen. Um die wahren Stressquellen zu identifizieren, machen Sie sich zuerst Gedanken über Ihre Gewohnheiten, Einstellungen und Ausreden:

  • Jammern Sie oft: „Ich habe gerade 1000 Dinge zu erledigen“, obwohl Sie sich nicht mal an die letzte Ruhephase erinnern können?
  • Definieren Sie Stress als Bestandteil ihres Berufs- oder Familienleben? Oder als Teil Ihrer Persönlichkeit?
  • Geben Sie anderen Menschen oder Ereignissen die Schuld für Ihren Stress?

Solange Sie sich dies nicht hinterfragen, werden Sie Ihre Stressgefühle mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht kontrollieren können.

Stressmanagement

Denken Sie nun über Ihre momentane Stressbewältigung nach: Was tun Sie, um mit den entsprechenden Situationen umzugehen? Welche Strategie wählen Sie? Eher hilfreiche oder unproduktive Ansätze? Viele Menschen wählen den falschen Weg und vergrössern Ihre Last. Von diesen Lösungsansätzen halten Sie sich lieber fern:

  • Rauchen
  • Alkohol trinken
  • Zu viel oder zu wenig essen
  • Beruhigungsmittel
  • Zu viel Schlaf
  • Sich von Familie und Freunden zurückziehen
  • Den Stress an anderen auslassen

Falls Ihre Strategien Sie physisch und psychisch belasten, ändern Sie sie. Es gibt einige gesunde Ansätze, um Stress zu bewältigen. Sie können zum einen die Situation von Stress ändern oder Ihre Reaktion darauf.

Im nächsten Blog informieren wir Sie über vier Strategien, wie Sie effektiv mit Stress umgehen können.

Wollen Sie Ihre Leistungsfähigkeit steigern? Hier finden Sie mehr Informationen.

 

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So finde ich meinen Traum-Job nach dem Studium

16. April 2013

Im Rahmen des Polytrainigs 2013 halte ich auch dieses Jahr ein Referat für ETH-Studenten und-Absolventen. Dem Publikum werden in 45 Minuten wichtige Tipps und Tricks auf den Weg gegeben, wie man nach erfolgreichem Studium seinen Traum-Job findet. Vom Ressourcen-Inventar, über das Selbst-Management bis zu verschiedenen Suchstrategien wird referiert.

Hier finden Sie die entsprechenden Folien: Polymesse_Referat2013

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Das richtige Arbeitsmodell – Teil II

16. April 2013

Vor einer Woche haben wir Sie in einem ersten Teil über besondere Arbeitsverhältnisse informiert. Nun folgen weitere Modelle, die Ihnen mehr Flexibilität und Entscheidungsgrundlagen für Ihre Jobsuche bieten.

Leitende/-r Angestellte/-r

Wie die Bezeichnung schon offenbaren lässt, übernimmt der leitende Angestellte als Arbeitnehmer meist leitende Funktionen in einem Unternehmen. Dabei übt er mit seiner Arbeitsleistung Arbeitgeberfunktionen aus und besitzt dabei unternehmerische Entscheidungsspielräume. Leitender Angestellter ist immer, wer verbindlich Arbeitsverträge, Kündigungen oder Abmahnungen unterschreiben kann. Ein Arbeitnehmer wird in der Regel nicht zum leitenden Angestellten befördert, sondern die Bezeichnung ist unmittelbar mit den objektiven Umständen der Arbeitsleistung verbunden. Geschäftsführer oder Vorstandsmitglieder sind keine leitende Angestellte, sondern das Unternehmen in Person.

Nebenverdienst

Reicht vielleicht das aktuelle Gehalt der primären Berufstätigkeit nicht aus, bietet sich die Gelegenheit, einer Nebenbeschäftigung nachzugehen. Dies sollte aber vorher unbedingt mit dem Hauptarbeitgeber besprochen werden, da Tätigkeiten, die in Konkurrenz stehen, nicht ausgeübt werden dürfen. Melden Sie alle Tätigkeiten Ihrem Arbeitnehmer, um Konflikte schon im Vorfeld zu verhindern.

Praktikum

Ein Praktikum gibt Ihnen auf bestimmte Dauer die Möglichkeit, erworbene oder zu erwerbende Kenntnisse in praktischer Mitarbeit in einem Unternehmen einzusetzen. Machen Sie sich bezüglich Gehalt keine grossen Hoffnungen, denn in einem Praktikum sammeln Sie wertvolle praktische Erfahrungen, die im Hinblick auf die berufliche Karriere ganz entscheidend sind. Praktika eignen sich vor allem für Maturanden und Studenten. Aber auch andere Zielgruppen können davon profitieren, vor allem wenn das Unternehmen eine Festanstellung in Aussicht stellt.

Angestellte/-r im AHV-Alter

Im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2011 arbeitete gut ein Drittel der erwerbstätigen Männer und Frauen über das ordentliche Rentenalter hinaus. Die über 58-jährigen Erwerbstätigen weisen eine grosse Bereitschaft auf, bis zum ordentlichen AHV-Rentenalter oder sogar darüber hinaus zu arbeiten. Entscheiden Sie selbst und achten Sie auf Ihre Gesundheit.

Jugendliche Arbeitnehmer

Jugendliche ab 13 Jahren dürfen einen Arbeitsvertrag unterschreiben, doch bedarf dies elterlicher Zustimmung. Zudem legt das Arbeitsgesetz der Schweiz fest, dass Jugendliche keine gefährlichen und schweren Arbeiten erledigen dürfen. Über 15-Jährige dürfen bis maximal 9 Stunden pro Tag eingesetzt werden.

Alle offenen Stellen der Schweiz finden Sie hier.

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Das richtige Arbeitsmodell – Teil I

8. April 2013

Haben Sie eine grössere Familie oder stecken noch im Studium und finden einfach keine Zeit eine feste Stelle zu finden? Im folgenden Beitrag erhalten Sie Informationen zu besonderen Arbeitsverhältnissen. So bekommen Sie trotz Familien- oder Prüfungsstress die Möglichkeit, das richtige Arbeitsmodell für Sie zu finden. Dies ist im Hinblick auf die Jobsuche ganz entscheidend.

Teilzeitarbeit

Mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen arbeitet Teilzeit. Teilzeitarbeit hat ein gegenüber Vollzeitarbeit reduziertes Arbeitspensum. Je nach Motiv und persönlichen Verhältnissen (z.B. Mehrfachbeschäftigung, Kindererziehung, Teilinvalidität usw.) sind Probleme mehr oder weniger vorprogrammiert. Teilzeitarbeit tritt in Erscheinung als:

  • stundenweise Tätigkeit (z.B. Reinigung von 19 – 20 Uhr)
  • halbtagweiser Einsatz (Arbeit am Nachmittag von Montag bis Freitag)
  • Bedarfsjob, d.h. je nach den zu erledigenden Arbeiten (z.B. Reinigung nach Bedarf).
  • tageweiser Job

Arbeit auf Abruf

Die Arbeit auf Abruf ist ein gesetzlich geregelter, unbefristeter Arbeitsvertrag, bei dem jedoch die Einsätze (Zeitpunkt, Dauer und Umfang) einzelfallweise festgelegt werden (uneigentliche Teilzeitarbeit). Arbeit auf Abruf tritt folgendermassen in Erscheinung:

  • Bedarfsbedingte Arbeit auf Abruf (variable Arbeitszeit)
  • Einsatzbedingte Arbeit auf Abruf (Pikettdienst vs. Bereitschaftsdienst)
  • Arbeit auf Abruf mit Befolgungspflicht (Fortdauerndes Arbeitsverhältnis)
  • Arbeit auf Abruf ohne Befolgungspflicht (Pro Einsatz neuer Arbeitsvertrag)

Temporärarbeit

Temporärarbeit kommt dann zum Einsatz, wenn der Arbeitnehmer bei einer spezialisierten Agentur unter Vertrag steht und diese ihn auch mit einem Auftrag beschäftigt, d.h. ein zeitlich befristeter Arbeitsvertrag besteht. Entlöhnt wird der Arbeitnehmer dabei von der jeweiligen Agentur. Arbeitszeiten und die Regelung des Ferienanspruchs ist Sache der Firma.

Heimarbeit

Heimarbeit und Teleworking ist Arbeit, die nicht in den Büros oder in den Betriebsräumen des Arbeitgebers, sondern für diesen im eigenen Heim oder in der Region eingerichteten Ateliers oder Dienstleistungsbüros geleistet wird. Das flexible Arbeitsmodell der Heimarbeit eignet sich vor allem für frischgebackene Eltern oder Personen, die aus gesundheitlichen Gründen gebunden sind.

Handelsreisende

Der Handelsreisendenvertrag regelt das Arbeitsverhältnis zum Handelsreisenden (auch Aussendienstmitarbeiter), der den Kunden des Arbeitgebers eine individuelle Betreuung an ihrer Geschäftsadresse bieten soll. Dabei handelt der Aussendienstmitarbeiter im Namen und auf Rechnung des Arbeitgebers nach dessen Weisungen. Dieses Arbeitsmodell eignet sich für Personen, die flexibel bleiben möchten und nicht jeden Tag im Betrieb verbringen möchten.

Fortsetzung folgt…

Quelle: Swiss Legal Services

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Die zehn Todsünden im Bewerbungsgespräch

3. April 2013

Gratuliere, Sie haben es geschafft! Endlich hat Sie jemand zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, jetzt ist Ihre Chance. Wenn Sie nun denken, dass gar nichts mehr schief gehen kann, dann liegen Sie falsch. Jetzt gehts es auf der Schlussgeraden erst richtig los. Nun ist es wichtig, dass Sie sich nicht durch grobe Schnitzer ein Bein stellen. Denn eine zweite Chance gibt es in der Regel nicht. Im Folgenden listen wir Ihnen zehn Todsünden auf, die Ihnen den Erfolg so richtig vermiesen können.

1. Keine Ahnung vom Arbeitgeber

Wer sich im Vorfeld nicht über den Arbeitgeber informiert hat, der muss nicht einmal erst zum Interview antreten. Wissen signalisiert Interesse und dieses müssen Sie auf jeden Fall bekunden können.

2. Schlechtes oder unpassendes Erscheinungsbild

Kleider machen Leute, dies gilt auch im Jobinterview. Kämmen Sie sich wieder einmal die Haare und signalisieren Sie durch ein sauberes Erscheinungsbild Respekt gegenüber Ihrem Gesprächspartner. Je nach Art und Ebene der angestrebten Position unterscheidet sich der jeweilige Dresscode. Vorsicht mit Ring, Manschettenknöpfen, Krawattennadel, Einstecktüchern und Anstecknadeln!

3. Arroganz

Natürlich fühlen Sie sich durch die Einladung zum Jobinterview geehrt, doch übertreiben Sie es nicht mit zu hohem Selbstvertrauen. Verhalten Sie sich gegenüber allen Gesprächspartnern freundlich und respektvoll. Arroganz kann Ihnen alles vermiesen.

4. Missachtung der Körpersprache

Es ist toll wenn Sie verschiedene Sprachen sprechen, aber wenn Sie Ihre Körpersprache nicht beherrschen, dann nützt Ihnen auch Chinesisch nichts. Häufig offenbaren Sie durch sie mehr, als Ihnen lieb ist. Ein lascher Händedruck, eine schlaffe Sitzhaltung oder verschränkte Arme verraten mehr über Sie, als Sie das beabsichtigen. Richten Sie Ihren Körper auf und blicken Sie Ihren Gesprächspartnern in die Augen.

5. Lügen im Lebenslauf

Dichten Sie keine Unwahrheiten zu Ihrem Lebenslauf. Ein Doktortitel mag vielleicht imponieren, doch kommt Ihnen Ihr Chef später auf die Schliche, sind Sie Ihren Job schneller los als Sie denken können. Ehrlichkeit, Echtheit und Genauigkeit sind wichtig. Alles andere vergessen Sie lieber.

6. Nicht zuhören

Lassen Sie sich und Ihren Gesprächspartnern Zeit, auch wenn Ihnen etwas auf der Zunge brennt. Wer seinen künftigen Vorgesetzten nicht zu Wort kommen lässt oder nur ungeduldig darauf wartet, bis er wieder “dran” ist, disqualifiziert sich für jede Führungsaufgabe.

7. Lange Rede, kurzer Sinn

Nicht jeder möchte Ihre gesamte Lebensgeschichte hören, auch wenn Sie zum Jobinterview eingeladen wurden. In den meisten Fällen erwartet man von Ihnen geistige Ordnung und Disziplin im Denken. Wer auf den Punkt kommt und kein Zeitgefühl hat, wird in der Regel auch ein Chaos im Kopf haben.

8. Falsche Wechselgründe nennen

Natürlich kann es sein, dass Sie aus unangenehmen Gründen zum Jobinterview gekommen sind, aber stellen Sie dies nicht in den Vordergrund. Sprechen Sie über die neuen Aufgaben und Ihre Motivation für die neue mögliche Stelle.

9. Mangelnde Mobilität

Wenn Sie Karriere machen wollen, müssen Sie in der heutigen globalen Berufswelt flexibel sein und im besten Fall auch  bereit sein für einen allfälligen Umzug oder eine längere Reise.

10. Ungeduld

Warten Sie nach dem Jobinterview auf eine Antwort. Melden Sie sich nicht gleich am nächsten Tag, sondern gedulden Sie sich mindestens eine Woche bis man über die Stellenvergabe entschieden hat. In den meisten Fällen braucht dieser Prozess seine Zeit, vor allem bei grösseren Unternehmen.

Viel Erfolg!

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Personalberatung als Karrieresprungbrett

25. März 2013

Mittlerweile sind die Möglichkeiten, einen Job zu finden, größer denn je. Ob Online-Stellenanzeigen, Printmedien oder Personalberatungen – die Jobsuche wird stetig einfacher. Auch den Unternehmen bieten sich mehrere Optionen, wenn sie sich auf die Suche nach geeigneten Bewerbern begeben. Während sich „Headhunter“ in der Vergangenheit nur bei sehr gutverdienenden Managern meldeten, suchen sie derzeit auch für große Unternehmen beispielsweise nach Ingenieuren oder Wirtschaftswissenschaftlern: Tendenz steigend. Viele Firmen bekommen auch in Zeiten des Fachkräftemangels meist eine Fülle an Bewerbungen, oft sind aber keine passenden Kandidaten dabei. Deshalb nutzen sie immer mehr das Know-How von Personalberatern.

Den perfekten Bewerber finden

Dabei geht es nicht immer nur darum, den perfekten Bewerber mit hochkarätigen Qualifikationen zu finden. Vielmehr haben Personalberater einen äußerst guten Überblick über unterschiedliche Unternehmenskulturen. Auf diese Weise können sie Bewerber finden, die nicht nur die geforderten Fähigkeiten mitbringen, sondern auch gut ins Unternehmen passen. Darüber hinaus profitieren nicht nur die Unternehmen von Personalberatungen. Auch Bewerber haben hierbei die unterschiedlichsten Möglichkeiten. „Bewerber, die einen Job finden wollen, nutzen neben Online- oder Printmedien, auch Personalberater. Die Suche über eine Personalberatung hat für den Bewerber den Vorteil, dass er sich nicht nur bei einem einzigen Unternehmen bewerben kann. Ihm bietet sich ein breites Spektrum an potentiellen Jobs“, erklärt Thorsten Mensching, Online Marketing Manager bei Jobware.

Schneller Überblick durch Kandidatenkatalog

Einige Personalberatungen bieten auch so genannte Kandidatenkataloge an. Für Bewerber heißt dies, dass sie sich anonym mit einem Kurzprofil vorstellen und damit eine ganze Reihe von Unternehmen ansprechen. Andererseits können die Unternehmen quer durch alle Fachbereiche einen ersten Eindruck von den vorgestellten Fach- und Führungskräften gewinnen. Für beide Seiten ist dieses Angebot eine „Win-win-Situation“.

Bei einem ausführlichen Gespräch erfahren Bewerber dann, welche Jobmöglichkeiten sich ihnen bieten. Die Unternehmen bleiben aber vorerst anonym. Gleichzeitig müssen Bewerber sich und ihre Stärken sowie Qualifikationen und Erfahrungen genau beschreiben. Hier zu übertreiben wäre jedoch zwecklos, da Personalberater in der Regel über sehr viel Erfahrung verfügen und ihre Kandidaten meist richtig einschätzen können.

Wird der Bewerber dann vom Personalberater vorgeschlagen und zu einem Vorstellungsgespräch beim suchenden Unternehmen eingeladen, hat er einen großen Vorteil. Da er seine Kunden in der Regel sehr gut kennt, weiß er, was ihnen wichtig ist. Dies versucht er dann direkt dem Bewerber zu vermitteln, um mit ihm einen guten Eindruck beim Unternehmen zu hinterlassen. Gerade im Vorstellungsgespräch können diese Tipps sehr hilfreich sein und im weiteren Bewerbungsprozess als Karrieresprungbrett dienen.

Quelle: www.jobware.de

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