So bringe ich meinen neuen Chef auf die Palme

So bringen Sie Ihren Chef auf die Palme

Neuer Arbeitsplatz und unbeliebt?

Bewerbung gesendet, zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden und eben den Arbeitsvertrag unterschrieben. Bald ist Ihr erster Arbeitstag. Was müssen Sie tun, damit Ihr neuer Chef nach kurzer Zeit bereut, Sie eingestellt zu haben?

  • Erscheinen Sie bereits in der ersten Woche zu spät zur Arbeit oder am besten: kommen Sie gar nicht erst zur Arbeit. Das hinterlässt einen nachlässigen, unzuverlässigen und arbeitsscheuen Eindruck.
  • Hören Sie nicht zu, wenn Ihnen etwas erklärt wird und wirken Sie gelangweilt.
  • Halten Sie für alle Probleme eine Antwort parat und zwingen Sie bereits am Anfang allen Ihre super Ideen auf, bevor Sie die Firma überhaupt richtig kennen. Das wirkt überheblich und arrogant.
  • Fragen Sie schon in den ersten Tagen, ob Sie im Homeoffice arbeiten können. Nachdem Sie bereits eine Weile in der Firma arbeiten und vertrauen aufgebaut haben, mag es ganz plausibel sein von zu Hause aus zu arbeiten, aber nicht bereits in der ersten Woche. Das wirkt, als ob Sie nicht zu viel arbeiten wollen.
  • Verwickeln Sie sich direkt am Anfang in Bürozankereien. Angenehm ist das sowieso nie, aber ist man kurz nach Stellenantritt in einen Streit involviert, weiss man gar nicht, welche Seiten man unterstützen soll.
  • Bewegen Sie sich gegen die Geschäftskultur Ihres neuen Arbeitgebers. Geben Sie sich locker und freundschaftlich und plappern Sie den ganzen Tag, wenn alle anderen sich geradlinig auf die Arbeit konzentrieren. Oder zeigen Sie sich sehr distanziert und ernst, wenn die allgemeine Atmosphäre familiär ist.
  • Zeigen Sie, dass Sie überfordert und von all den neuen Eindrücken völlig übermannt sind. Natürlich kann das der Fall sein, aber wenn dies auch offen zum Ausdruck gebracht wird, zeugt das von Unbelastbarkeit.
  • “Das haben wir an meinem alten Arbeitsplatz aber anders gemacht”. Vergleichen Sie alles mit Ihrem alten Arbeitsplatz, das macht Sie bestimmt beliebt.

Ein kleiner Hinweis: Beachten Sie diese Regeln nur, wenn Sie tatsächlich gleich wieder einen neuen Job suchen wollen.

Autorin: Carole Kläy

Quelle: money.usnews.com 

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Benehmen beim Geschäftsessen

Ein gepflegtes Geschäftsessen ist auch in der heutigen Arbeitswelt sehr wichtig, sogar Vorstellungsgespräche für hohe Positionen werden immer öfters im Restaurant abgehalten. Dies geht so weit, dass Studenten von amerikanischen Elite-Unis während der Ausbildung mehrere Benimmkurse besuchen müssen. Wer sich so einen Kurs nicht leisten will, kann als Einstieg diesen Artikel lesen, damit das nächste Essen mit dem Chef nicht in einem Debakel endet.

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1. Besteck

Bei gehobenen Mehrgangmenüs kann einem der Tisch schon ein wenig Angst einjagen, denn die Auswahl an Gabeln, Messern und Gläsern scheint unendlich. Jedoch ist die Regel einfacher als gedacht: Man arbeitet sich von aussen nach innen vor. Einmal benutztes Besteck wird danach auf den Teller gelegt, sonst gibt es Flecken auf dem Tischtuch. Das Rotweinglas steht normalerweise links, das Weissweinglas rechts.

 

2. Menüwahl

Bei der Auswahl der Speisen empfiehlt es sich, zuerst einmal abzuwarten, bis der Gastgeber bestellt hat. So sieht man etwa den Preisrahmen, den er sich vorgestellt hat und man bestellt nicht ausversehen das Teuerste auf der Karte.

 

3. Trinken

In jeder Firma gibt es unterhaltsame Geschichten über ehemalige Angestellte, die beim Weihnachtsessen zu tief ins Glas geschaut haben. Diese Geschichten sind so lange amüsant, bis man selbst zur Hauptperson wird. Generell lässt sich sagen, dass man am besten nur dann Wein bestellt, wenn es auch die anderen (vor allem der Gastgeber) tun. Trinken darf man eigentlich während jedem Gang nur beim Salat nicht, dort stört die Salatsauce den Geschmack des Weins. Und natürlich: Nie zu viel trinken!

 

4. Die richtige Haltung

Am Tisch sollte man immer aufrecht mit geradem Rücken sitzen. Die Hände dürfen bis zum Handgelenk auf den Tisch, die Ellbögen dürfen nicht abgestützt werden. Der Bauch muss eine Handbreite vom Rand entfernt sein. Die Serviette darf nicht als Latz verwenden werden, sondern gehört auf den Schoss und nach dem Essen ordentlich zusammengefaltet neben den Teller.

 

5. Small Talk

Obwohl schon das Wort Geschäftsessen das Gegenteil aussagt, sollte man während dem Essen keine geschäftlichen Dinge besprechen. Dies spart man sich für nachher auf. Am besten ist es aber, wenn man alles vor dem Essen erledigt, so kann man mit gutem Gewissen das Mahl geniessen. Während dem Essen sollte man über positive Sachen sprechen. Politische Themen sind zu vermeiden, denn mit der falschen Meinung macht man sich nicht immer Freunde.

Quellen:  alpha.ch

Autor: Mario Egloff

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Networking über den Wolken

Zufallsbegegnungen sind ein grossartiger Weg um mit neuen, interessanten Personen in Kontakt zu kommen. Ein besonderes Klischee sind Begegnungen im Flugzeug. Manch einer kennt das Gefühl vor einem langen Flug; man fragt sich, wer der Sitznachbar für die nächsten Stunden sein wird. Wenn man für einige Stunden neben derselben Person sitzt, kommt man gerne ins Gespräch.

Genau diese Gelegenheit zum Networking haben Delta und LinkedIn wahrgenommen um eine ganz besondere Partnerschaft zu gründen. Die Fluggesellschaft hat neu eine „Innovation Class“ eingeführt. Diese gibt LinkedIn-Mitgliedern die Chance, sich dafür zu bewerben, während einem Flug zu einem Event neben Führungskräften einer gewünschten Industrie zu sitzen. So kann man während mehreren Stunden mit einer Führungsperson Gedanken über Businessstrategien austauschen, Innovation sowie Erfahrungen diskutieren. Solch lange Zeit für einen Austausch zu haben ist in der heutigen Geschäftswelt rar, Konversationen beschränken sich meistens auf wenige Sätze.

Der CEO von Patten Studio und Gewinner des ersten Fluges, James Patten, äussert sich sehr positiv zum Erlebnis. Patten hat seinen Flug neben Eric Migicovsky, dem CEO von Pebble Technology, verbracht auf dem Weg an eine TED Konferenz. Er betont, dass es sehr selten ist, die Chance zu bekommen, sich mit jemandem, der eine solche Position innehat, zusammenzusetzen und ungezwungen über ein beliebiges Thema diskutieren zu können. In einem anderen Kontext hätte die Konversation maximal fünf Minuten andauern können.

Um sich für einen Flug zu bewerben, kann man sein LinkedIn-Profil auf der „Innovation Class“ Webseite eintragen, um in die Auswahl zu kommen. Es ist sogar möglich, einen Wunsch abzugeben, neben welchem Mentor man gerne sitzen möchte.

Quelle: themuse.com, deltainnovationclass.com

Autorin: Nora Schenker

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Der Marshmallow Test – Erfolg bereits im Kindesalter vorhersagen

Das Marshmallow Experiment ist ein berühmter Test, der den akademischen Erfolg einer Person bereits im Kindesalter vorhersagen kann. Das Konzept des Tests stammt von Walter Mischel, welcher diesen erstmals in den 1960er Jahren an der Stanford Universität durchgeführt hat. Bis heute wurde der Test duzende Male repliziert und erfreut sich hoher Popularität.

Ablauf des Experimentes:

Beim Marshmallow-Test werden vier Jahre alte Kinder an einen Tisch gesetzt, mit einem Teller vor sich, auf welchem sich ein Marshmallow befindet. Die Kinder werden dann darüber informiert, dass sie das Marshmallow entweder sofort essen können, oder dann einige Minuten warten können. Wenn sie einige Minuten warten und das Marshmallow danach noch nicht gegessen haben, bekommen sie ein Zweites.

Hintergrund des Experimentes:

Die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub ist ein zentraler Prädiktor für den beruflichen Erfolg. Dabei geht es darum, auf eine unmittelbare Belohnung verzichten zu können, um in der Zukunft eine noch viel grössere Belohnung zu erhalten. Die grössere Belohnung kann allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt genossen werden. Um die Gratifikation aufzuschieben, braucht es Impulskontrolle.

Diese Fähigkeit ist im Leben wichtig, insbesondere um Karriere zu machen. Kaum jemand wird von heute auf morgen CEO, dafür muss zuerst fleissig gearbeitet werden. Also muss eine Person zuerst über eine Zeitspanne hinweg hart arbeiten, um zu einem späteren Zeitpunkt die Belohnung (bzw. die Beförderung) erfahren zu können.

Resultate:

Mischel fand in seinen Studien heraus, dass bereits im Kindesalter die Fähigkeit zur Impulskontrolle bzw. zum Belohnungsaufschub ein guter Indikator für den zukünftigen Erfolg ist. Es kann sowohl der akademische, der emotionale sowie auch der soziale Erfolg vorausgesagt werden. Je länger die untersuchten Kinder im Experiment gewartet hatten bis sie das Marshmallow assen, desto höher war tendenziell im Jugendalter die Leistung in der Schule. In sozialen Bereichen wurde ebenfalls besser abgeschnitten; Kinder die der Versuchung das Marshmallow gleich zu essen widerstehen konnten, konnten besser mit Frustration und Stress umgehen.

Natürlich kann das Experiment den beruflichen Erfolg nicht mit 100%iger Sicherheit voraussagen und es gibt Abweichungen. Es kann jedoch gezeigt werden, dass es eine Korrelation zwischen der Wartezeit und diversen Erfolgen im späteren Leben gibt.

Quellen: ted.com, youtube.com

Autorin: Nora Schenker

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Weniger Arbeitslose in der Schweiz!

Heute morgen veröffentlichte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) den monatlichen Bericht zur Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Die Zahlen erfreuen den Leser, denn die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vormonat stark gesunken.

Während im Februar noch 149’259 Personen (3.5%) bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren als arbeitslos gemeldet waren, waren es im März nur noch 142’846 und die Quote sank auf 3.3%. Auch die Jugendarbeitslosigkeit hat sich von 3.4% auf 3.2% verbessert, momentan sind noch 17’854 Jugendliche als arbeitslos eingetragen.

Weiterhin sind es die Männer, die häufiger unter Arbeitslosigkeit leiden, denn unter den 142’846 Arbeitslosen waren 81’863 Männer und 60’983 Frauen. Von den Altersgruppen sind hauptsächlich Bürger zwischen 25 und 49 Jahren betroffen, jüngere und ältere Personen sind deutlich seltener arbeitslos.

Kantonal betrachtet liegt der Kanton Genf immer noch auf dem letzten Platz mit 13’123 Arbeitslosen und einer Quote von 5.6%. Nach Genf kommt Neuenburg (5,4%), Waadt (5,1%) und dann das Tessin mit einer Quote von 4.5%. Am besten sieht die Situation weiterhin im Kanton Nidwalden aus, der eine Quote von 1.0% hat. Auf dem zweiten Platz ist Obwalden (ebenfalls 1.0%), gefolgt von Uri (1.3%) und dann dem Kanton Appenzell Innerrhoden mit 1.3%.

Momentan sind in der Schweiz über 120’000 Stellen offen.

Quellen: www.amstat.ch, www.seco.admin.ch

Autor: Mario Egloff

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Dem Chef eine Idee schmackhaft machen – 3 Grundsätze zum Erfolg

Sie haben bei der Arbeit eine Idee für ein neues Projekt und möchten die Initiative ergreifen. In dieser Situation sind Sie wahrscheinlich sehr motiviert, müssen jedoch auch noch andere von Ihrer Idee überzeugen, um diese realisieren zu können. Wenn Sie Ihrem Chef die Idee vorstellen, ist es wichtig, dies aus der Kosten-Nutzen Perspektive des Chefs zu tun. Um Ihren Vorgesetzten dazu zu bewegen, Ihnen grünes Licht zur Umsetzung zu erteilen, müssen Sie gut vorbereitet sein und Fragen zu der Idee beantworten können.

0001332960GG-849x5651. Wie wollen Sie Zeit zur Realisierung der Idee finden?

  • Ein neues Projekt in Angriff zu nehmen benötigt Zeit. Deshalb müssen Sie Ihrem Chef zuerst versichern, dass Ihre bisherigen Aufgaben nicht darunter leiden werden. Es ist nicht ganz einfach, dies in Worte zu fassen. Wenn Sie zu beschäftigt wirken, könnte der Chef vorschlagen, dass Sie sich nicht noch mehr Arbeit aufhalsen. Wenn Sie jedoch den Anschein vermitteln, als hätten Sie alle Zeit der Welt, kommt die Frage auf, was Sie bisher mit Ihrer Zeit angefangen haben.
  • Die beste Strategie ist es, zu beschreiben, wie das Projekt in den jetzigen Arbeitsablauf hineinpasst. Beispielsweise kann betont werden, dass die neue Idee ideal zwischen zwei Tasks untergebracht werden kann. Wenn saisonale Aufgaben anfallen, bietet es sich an, das Projekt in einer Übergangsphase aufzugreifen.

2. Wie profitiert das Unternehmen von der Idee?

  • Gehen Sie zuerst auf Ihre Gedankengänge ein und darauf, wie die Idee Ihnen eingefallen ist. Wenn Sie beispielsweise während einem Meeting darauf gekommen sind, oder durch die Rückmeldung eines Kunden, illustrieren Sie dies. Gehen Sie auf den Sachverhalt ein, welcher die Idee inspiriert hat und inwiefern Ihr Projekt zu dessen Optimierung beiträgt. Wenn Sie die Inspiration für das Vorhaben offenlegen können, wird Ihr Vorgesetzter hoffentlich davon angesteckt werden.
  • Fokussieren Sie anschliessend darauf, inwiefern Ihre Bemühungen dem Unternehmen zugute kommen werden. Beschreiben Sie, wie sich das Projekt in das grosse Ganze der Unternehmenstätigkeit einfügt.

3. Was benötigen Sie zur Umsetzung?

  • Der Kontext des Projektes sollte mittlerweile klar sein, der Workload und die Beweggründe sind dargelegt. Nun sollen Sie beweisen, wie das Projekt konkret realisiert werden kann. Legen Sie offen, ob Sie zur Umsetzung zusätzliche Ressourcen wie Mitarbeiter, Räume, Finanzen etc. benötigen. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, den Chef davon zu überzeugen, dass Sie möglichst wenige Ressourcen benötigen. Viel wichtiger ist es, zu zeigen, dass was Sie benötigen proportional zum erwarteten Nutzen ist.
  • Der beste Ansatz ist es, zuerst die erwünschten Resultate aufzuzeigen. Davon ausgehend kann illustriert werden, welche Ressourcen dafür nötig sind. Auf jeden Fall ist es besser von Anfang an offenzulegen, was Sie für die Umsetzung benötigen werden.

Wenn Sie erreichen, dass Ihr Geistesblitz realisiert wird, profitieren Sie auf diverse Weisen davon. Sie werden beispielsweise in Ihrem Team besser wahrgenommen, erhalten mehr Verantwortung und können natürlich auch Ihren Lebenslauf ein paar eindrucksvolle Zeilen erweitern.

Quelle: themuse.com

Autorin: Nora Schenker

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Inemuri – Schlafen am Arbeitsplatz

Wer in der Schweiz seinen Kopf auf den Bürotisch legt und ein Nickerchen nach der Mittagspause macht, wird wahrscheinlich schnell böse Blicke ernten. Da können die Schweizer nur neidisch ins Ausland schauen, denn in einigen Ländern ist so was tatsächlich erlaubt.

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In Japan gibt es das fast schon berühmte Inemuri (居眠り). Das Wort ist eine Zusammensetzung aus den Begriffen „anwesend sein“ und „schlafen“. Damit gemeint ist ein kurzer Schlaf, den man nicht im Privaten, sondern in der Öffentlichkeit, also zum Beispiel im Zug oder bei Arbeit, hält.

Die Japanologin Brigitte Steger hat das Phänomen genauer untersucht und die Ergebnise in dem Buch „(Keine) Zeit zum schlafen“ zusammengefasst. Sie unterscheidet dabei zwischen drei verschiedenen Schlafkulturen. Die westlichen Industriestaaten führen einen Monosphasenschlaf, das heisst man schläft nur in der Nacht für etwa 8 Stunden. Die Siesta-Kultur hat eher kürzeren Schlaf in der Nacht, dafür ist häufig ein Mittagsschlaf üblich. Bei der in Japan verbreiteten Schlafkultur wird in der Nacht nicht sehr lange geschlafen, dafür macht man mehrere kurze Nickerchen am Tag.

So wird in Japan an fast jedem Ort zwischendurch geschlafen. Am Morgen schlafen die Arbeiter in der U-Bahn, die Studenten in der Vorlesung und der Chef während der Sitzung. Obwohl dies nicht verpönt ist, gibt es trotzdem gewisse Regeln die beachtet werden müssen. So sollte man nicht schnarchen und strubbelige Haare oder zerknitterte Kleider vermeiden. Im Unternehmen gelten die üblichen Hierarchien: Der Vorgesetzte darf gerne beim Vortrag der Angestellten die Augen eine Weile ausruhen, die umgekehrte Situation ist aber nicht zu empfehlen.

Die Gründe für dieses Schlafverhalten in Japan sind unterschiedlich. Das Bild des ständig arbeitenden Japaners ist zwar ein Klischee und womöglich auch stark übertrieben, trotzdem wird häufig berichtet, dass die gesetzlichen 40 Stunden pro Woche nicht immer von Unternehmen eingehalten werden. Die Schlafzeit wird zudem durch Freizeitaktivitäten und die langen Arbeitwege verkürzt. Auch kulturelle Gründe spielen eine grosse Rolle, so werden Kinder nicht an eine normale Schlafenszeit gewöhnt und Erschöpfung beim Arbeiten wird oft als Anzeichen für grossen Einsatz und Motivation verstanden.

Wer nun begeistert ist von der Idee des Schlafens in der Öffentlichkeit, kann hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Verschiedene Experten gehen davon aus, dass sich in einigen Jahren unsere Schlafkultur ändern wird und auch hier durch die Globalisierung kürzere Nachtschlafphasen und Nickerchen am Tag verbreitet sein werden.Wenn man nicht auf eine solche Entwicklung warten kann, muss man sich einen Job suchen, bei dem das Schlafen zwischendurch notwendig ist, etwa als Lastwagenführer für lange Distanzen.

Quelle: zeit.de, taz.de

Autor: Mario Egloff

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5 Führungstipps von Abraham Lincoln

Der US Präsident Abraham Lincoln (1809-1865) wird stets dafür gelobt, ein grossartiger Anführer gewesen zu sein. Weshalb ist dies so? Welche Methoden hat er eingesetzt und sind diese heute noch aktuell? Hier werden fünf von Lincolns Grundsätzen daraufhin angewendet, wie diese dabei helfen können, eine gute Führungsperson zu sein.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA1) Verlassen Sie Ihr Büro und gehen Sie unter die Truppen

  • Lincoln hat 1861 mehr Zeit ausserhalb als innerhalb des Weissen Hauses verbracht.
  • Man erzählt sich, dass er jeden einzelnen Soldaten, der sich früh für den Bürgerkrieg eingeschrieben hatte, persönlich getroffen hatte.
  • Lincoln verbrachte 75% seines Tages damit, Leute zu treffen.

Lincoln pflegte eine Politik der offenen Tür. Er war wahrscheinlich der zugänglichste Präsident, den die USA je gesehen hat. Lincoln hat sich immer Zeit dafür genommen, die Anliegen der Leute anzuhören. Moderne Theorien unterstützen die Wirksamkeit seiner „Managing by Wandering Around“-Strategie. Dadurch, dass er derart erreichbar war, war er stets umfänglich informiert. So konnte er bestmöglich Entscheidungen treffen.

2) Besser überzeugen als zwingen

  • Lincoln sagte, dass wenn man jemanden für die eigene Sache gewinnen will, man diese Person zuerst überzeugen muss, dass man deren aufrichtiger Freund ist. Wenn Leute beeinflusst werden sollen, soll dies höflich und durch Überzeugungskraft geschehen.
  • Lincoln: „Ich zerstöre meine Feinde dadurch, dass ich sie zu meinen Freunden mache.“

Obwohl Lincoln als Präsident Macht hatte, legte er Wert darauf, Leute zu überzeugen. Dies zeigt sich auch darin, wie er mit seinen Unterstellten kommunizierte. In seinen Briefen gab er keine Befehle, sondern formulierte Bitten („Ich schlage Ihnen vor,…“ „Ich hoffe, Sie ziehen in Erwägung…“). Auch die moderne Forschung betont wie essentiell es bei Verhandlungen ist, dass der Gesprächspartner einen mag („First, they need to like you“). Dies ist beispielsweise dadurch erreichbar, dass man die eigenen Gemeinsamkeiten und Parallelen zum Partner betont. So wird das Verhandlungsziel mit grösserer Wahrscheinlichkeit erreicht.

3) Führen Sie, indem Sie sich führen lassen

  • Lincoln rechnete jenen Anerkennung an, welche sie verdienten und übernahm gleichzeitig Verantwortung, wenn etwas schief lief. Dies vermittelte seinen Unterstellten das Bild, dass sie selbst Führung übernehmen und nicht bloss Lincoln.
  • Lincoln vertraute dem Urteil jener, welche an vorderster Front waren.

In schwierigen Situationen vertraute Lincoln darauf, dass es ihn am meisten weiterbringt, demokratisch zu sein und zuzuhören. Studien belegen die Produktivität von demokratischer Führung: Es lohnt sich, bei einem Sachverhalt die Meinungen der jeweils Betroffenen einzuholen.

4) Zu Innovation ermutigen

  • Lincoln ist der einzige US Präsident, der jemals etwas patentiert hat (vor seiner Präsidentschaft).
  • Lincoln hat seine Unterstellten immer konsultiert, um über Fortschritte zu beraten und Ideen umzusetzen.

Um Kreativität und Innovation zu stimulieren ist es unerlässlich, Leute dafür zu belohnen Neues zu probieren und sie nicht dafür zu bestrafen, wenn einmal etwas nicht klappt. Lincoln hat es verstanden, ein Klima von risikofreier Unternehmerschaft zu etablieren, um effektiv Innovation zu fördern.

5) Leute durch das Erzählen von Geschichten beeinflussen

  • Lincoln konnte gut Geschichten erzählen und setzte diese Fähigkeit geschickt dazu ein, um Leute für sich zu gewinnen.

Forschungen der Stanford University zeigen, dass dies in der Tat ein wichtiger Faktor ist. Bei einer Präsentation Fakten und Statistiken zu offerieren ist zwar gut, es sind jedoch die Geschichten, an welche sich die Leute danach erinnern. Ausserdem sind es Institutionen, welche eine überwältigende Geschichte kommunizieren, die bei den Angestellten besonders viel Engagement wecken.

Lincolns Leitsätze sind also auch heutzutage für Führungskräfte noch aktuell, wie moderne Studien belegen.

Quelle: time.com

Autorin: Nora Schenker

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Arbeitsplätze – Die wertvollsten Firmen der Welt

BürokomplexEin Ranking vom Februar 2014 der Handelszeitung zeigt die 10 wertvollsten Firmen der Welt dieses Jahres. Die Rangliste bezieht sich auf den jeweiligen Wert der Unternehmen. Und so sieht das Ergebnis aus:

  1. Apple:  105 Mia. $
  2. Samsung: 79 Mia. $
  3. Google: 69 Mia. $
  4. Microsoft: 63 Mia. $
  5. Verizon: 53 Mia. $
  6. General Electric: 53 Mia. $
  7. AT & T: 45 Mia. $
  8. Amazon: 45 Mia. $
  9. Walmart: 45 Mia. $
  10. IBM: 42 Mia. $

Drehen wir doch dieses globale Ranking ein wenig um und schauen wie sich die Rangliste verändert, wenn wir die Arbeitsplätze  dieser zehn Riesen in der Schweiz betrachten. Einige von Ihnen schaffen nämlich doch ziemlich viele Beschäftigungsmöglichkeiten in unserem Ländchen:

  1. IBM: 30 offene Stellen
  2. Microsoft: 23 offene Stellen
  3. Apple: 14 offene Stellen
  4. Samsung: 11 offene Stellen
  5. General Electric: 8 offenen Stellen
  6. Google: 7 offene Stellen
  7. Walmart/Amazon/AT & T/Verizon: keine offenen Stellen

Einige der wertvollsten Unternehmen der Welt bieten also auch Jobs in der Schweiz. Gut zu wissen, für alle diejenigen, die gerne bei einem Multi arbeiten und von dessen globaler Bekanntheit profitieren möchten.

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Jobradar 1. Quartal 2014

Die x28 AG, das Team hinter diesem Blog und jobagent.ch, hat heute den ersten Jobradar für das Jahr 2014 veröffentlicht. Das Dokument gibt Auskunft über die Verteilung der offenen Stellen in der ganzen Schweiz. Dafür wurden am 15. Februar alle offenen Stellen gesammelt und analysiert. Insgesamt wurden am Stichtag 120’513 offene Stellen in der Schweiz gefunden. Davon wurden 40 % von den Unternehmen selbst ausgeschrieben und 60% von Personaldienstleistern.

Kantone

Die meisten Stellen gab es auch dieses Quartal in Zürich, insgesamt waren es 25’177 Stellen, die gefunden wurden. Auf dem zweiten Platz liegt Bern mit 12’365 Stellen, gefolgt vom Aargau mit 6’213 Stellen. Das Schlusslicht bilden Obwalden mit 409 Stellen, dann Uri mit 321 Stellen und auf dem letzten Platz liegt Appenzell Innerrhoden mit 237 Stellen.

Arbeitgeber

Ausgewertet wurden auch noch die Arbeitgeber mit den meisten Stellen. Die Top 5 der Arbeitsgeber im 1. Quartel 2014 sieht folgendermassen aus:

  1. UBS AG: 421 Vakanzen
  2. SBB Schweizerische Bundesbahnen: 297 Vakanzen
  3. Migros: 279 Vakanzen
  4. Novartis: 262 Vakanzen
  5. Coop: 242 Vakanzen

Berufe

Weiterhin wurden die verschiedenen Berufe ausgewertet. Es wurde analysiert, welcher nun der am meisten gesuchte Beruf in der Schweiz ist. Die Top 5 sieht so aus:

  1. Pflegefachmann: 2’722 Vakanzen
  2. Elektromonteur: 2’689 Vakanzen
  3. Verkaufsberater: 1’607 Vakanzen
  4. Aussendienstmitarbeiter: 1’590 Vakanzen
  5. Projektleiter: 1’573 Vakanzen

Alle weiteren Statistiken und Zahlen finden Sie direkt im vollständingen Jobradar 1. Quartal 2014

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